Szirák entdecken: Kirche, Schloss und Teleki-Grabstätte
Unterkünfte in Szirák
Szirák lässt sich über seine Bau- und Familiengeschichte kennenlernen. Zu den markanten historischen Bauwerken des Ortes zählen die evangelische Kirche, das Teleki-Degenfeld-Schloss und die Grabstätte der gräflichen Familie Teleki auf dem Friedhof. Die unterschiedlichen Funktionen – Sakralbau, ehemalige Adelsresidenz und Grabstätte – geben Ihnen mehrere Zugänge zur Geschichte des Ortes.
Kirche, Schloss und Teleki-Grabstätte
Die evangelische Kirche in Szirák wurde 1788 fertiggestellt. Das Teleki-Degenfeld-Schloss ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und eine ehemalige Adelsresidenz. Damit stehen in Szirák zwei unterschiedliche Baugeschichten nebeneinander: die Fertigstellung der Kirche und die frühere Nutzung des Schlosses als Residenz des Adels.
Auf dem Friedhof in Szirák wurde 1784 die Grabstätte der gräflichen Familie Teleki errichtet. Der spätbarocke Bau hat einen rechteckigen Grundriss. Im Inneren befindet sich ein Epitaph aus rotem Tardoser Kalkstein. Seine Inschrift auf Ungarisch und Latein ist eingraviert und vergoldet. Die Jahreszahlen 1784 und 1788 liegen nur vier Jahre auseinander, bezeichnen aber unterschiedliche Vorgänge: die Errichtung der Grabstätte und die Fertigstellung der Kirche.
Weitere Kultur- und Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Neuburg
Das übergeordnete Reiseziel Neuburg umfasst auch eigenständige Kultur- und Naturthemen. Das alte Dorf Hollókő ist eine Palóc-Siedlung im Komitat Nógrád in Nordungarn und ein bewusst bewahrtes, lebendiges Beispiel für das Landleben vor der Agrarrevolution des 20. Jahrhunderts.
Museen im übergeordneten Reiseziel Neuburg setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Madách Imre Memorial House in Csesztve zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte der Familie Madách, die sich auf „Az ember tragédiája“ konzentriert. In Horpács trägt die ständige literaturgeschichtliche Ausstellung des Mikszáth Kálmán Memorial Museum den Titel „MIKSZÁTH“. Das Pásztói Museum befindet sich in einem barocken Zisterzienser-Klostergebäude, das 1717–1718 wiederaufgebaut wurde. Neben ständigen und wechselnden Ausstellungen präsentiert das Museum eine mittelalterliche Glashütte und Schmiedewerkstatt als Freilichtausstellung und als in Ungarn einzigartiges industriegeschichtliches Denkmal.
Auch Naturgeschichte und Geologie bieten einen eigenen Blick auf das übergeordnete Reiseziel Neuburg. Der geologische Lehrpfad Boszorkány-kő liegt im 1989 eingerichteten Landschaftsschutzgebiet Karancs-Medves, das 6.928,6 Hektar umfasst. Er veranschaulicht den Basaltvulkanismus vor 2,4 bis 5,2 Millionen Jahren. Zu den gezeigten Formationen gehören Sedimenteinschlüsse aus der Tiefe, gebogene Lavaplatten und durch Verwitterung entstandene Basaltsäulen. Im Ipolytarnóc Fossils Nature Reserve, einem 1944 unter Schutz gestellten Fossilienfundort, sind unter anderem Haifischzähne, versteinerte Bäume, Blattabdrücke und fossile Tierspuren erhalten. Sie zeugen von einer Urwelt, die vor 17 Millionen Jahren durch eine Vulkankatastrophe zerstört wurde. Im übergeordneten Reiseziel Neuburg bieten die interaktiven Ausstellungen und Vorträge des Geocsodák House in Salgótarján eine weitere Form, sich mit Geologie zu befassen.
Weitere Reiseziele entdecken: Bér, Kozárd, Szurdokpüspöki, Buják, Pásztó, Jobbágyi, Vanyarc, Alsótold.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pásztói.