Esztergom: Basilika, Museen und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Esztergom
Für eine kulturell geprägte Reise bietet Esztergom unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Kirchenarchitektur, Ausstellungen, archäologische Zeugnisse und historische Spuren. Die örtlichen Beispiele reichen von der Basilika und Museen bis zu einem Spaziergang mit benanntem Ziel.
Kirchen und architektonische Merkmale
Die Esztergomer Basilika ist Ungarns größtes Kirchengebäude. Vom Krypta-Untergeschoss bis zum Knauf der Kuppel misst sie 100 Meter. In der Basilika dient die Raumfolge Panorámaterem für Ausstellungen, Gespräche, Vorträge, Konzerte und Kinderprogramme. Bauwerk und Raumfolge bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Besucher, die sich für Architektur oder die vorgesehenen Nutzungen interessieren.
Ein anderes architektonisches Merkmal zeigt die Szent Anna Plébániatemplom, auch Kerektemplom genannt: Ihr Grundriss ist vollständig kreisförmig, über dem Kirchenschiff erhebt sich eine hohe zentrale Kuppel. Die Esztergomer Dschami, auch Özicseli-Hadzsi-Ibrahim-Dschami genannt, ist ein sichtbares Denkmal osmanischer Architektur am Donauufer und eng mit der Stadtgeschichte Esztergoms verbunden. In Víziváros wurde die Loyolai-Szent-Ignác-Kirche 1738 von Bischof Mihály Althann aus Vác geweiht.
Sammlungen und archäologische Einblicke
Die Dauerausstellung Vízeum im Duna Múzeum behandelt die Vergangenheit und Gegenwart der Wasserwirtschaft. Einen anderen zeitlichen Rahmen bietet die Dauerausstellung des Balassa-Bálint-Museums: Sie behandelt die Geschichte Esztergoms und seiner Umgebung von der Urgeschichte bis zum 20. Jahrhundert. So stehen die Entwicklung der Wasserwirtschaft und die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung als unterschiedliche Themen für einen Museumsbesuch nebeneinander.
Die Sammlung des Christlichen Museums befindet sich im zweiten Stock des Primatialpalasts in Esztergom. Im Esztergomer Burgmuseum können Besucher über einen Glasboden gehen, unter dem 2.000 Jahre alte archäologische Schichten liegen. Das Burgmuseum ist eine Außenstelle des Ungarischen Nationalmuseums. Die Sammlung im Primatialpalast und der Glasboden im Burgmuseum geben damit zwei konkrete Bezugspunkte für Besucher, die sich für Sammlungen oder archäologische Zeugnisse interessieren.
Spaziergang und historische Spuren
Auf dem Szent Tamás-hegy führt ein Spaziergang über eine siebenteilige Kalvarientreppe von der Kreuzung Batthyány Lajos utca/Basa utca zur Fájdalmas Szűz-kápolna. Startpunkt, sieben Stationen und Kapelle benennen den Verlauf und das Ziel des Weges. Wer neben Ausstellungen einen Spaziergang mit einem fest bezeichneten religiösen Ziel einplanen möchte, findet hier einen anderen Schwerpunkt als bei den Museen.
Auch historische Spuren lassen sich unterschiedlichen Themen zuordnen. Das Einczinger-sütőház war Esztergoms älteste bekannte Bäckerei und befand sich mehr als 200 Jahre lang in diesem Haus. Die Geschichte der Überquerung zwischen Esztergom und Párkány reicht bis in die Römerzeit zurück. Das eine Thema führt zu einem historischen Haus der Bäckerei, das andere zu einer Überquerungsgeschichte, die beide Orte einschließt.
Auf der Nordbastion des Burgbergs steht eine zwölf Meter hohe Skulptur von Melocco Miklós. Sie zeigt die Krönung des heiligen Stephan, des ersten ungarischen Königs. Eine Bronzebüste der ungarischen Königin Elisabeth befindet sich am südlichen Ende des Erzsébet Parks, am Brückenkopf der Kossuth-Brücke. Die beiden Werke zeigen unterschiedliche Formen der Darstellung: die Krönung Stephans als hohe Skulptur und Königin Elisabeth als Büste.
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