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Bélapátfalva: Zisterzienserabtei und Bél-kő-Lehrpfad

Unterkünfte in Bélapátfalva

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bélapátfalva bietet für die Reiseplanung zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte: die Zisterzienserabtei mit ihrer Architektur- und Kunstgeschichte sowie den Bél-kő-Lehrpfad mit einer klar umrissenen Wanderstrecke. Wenn Sie Hotels in Bélapátfalva suchen, können Sie diese Schwerpunkte danach ordnen, wie viel Zeit Sie Kultur und Wandern widmen möchten.

Kulturgeschichte und Architektur der Abtei

Die Bélapátfalvai Ciszterci Apátság wurde 1232 von II. Kilit, dem Bischof von Eger, am Fuß des Bélkő-hegy gegründet. Spätromanische Merkmale sind das dicke Mauerwerk, der basilikale Aufbau und ein Gewändeportal. Zu den weiteren architektonischen Details gehören gotische Rosettenfenster und eine barocke Orgelempore. So lassen sich an der Abtei mehrere Stilrichtungen unterscheiden, von der spätromanischen Bauform bis zu späteren Elementen der Ausstattung.

Im südlichen Seitenschiff steht der Sankt-Emerich-Altar, ein 1748 geschaffenes Werk des Kaschauer Bildhauers József Hartmann und ein herausragendes Beispiel ungarischer Rokokokunst. Auch die Kirchenorgel hat eine eigene Geschichte: Der Egerer Orgelbauer Ferenc Szabó schuf sie 1775; sie ist noch funktionsfähig. Zusammen mit der Orgelempore ergeben sich damit verschiedene Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für die Architektur und die Kunstwerke der Abtei interessieren.

Wandern am Bél-kő und auf dem Kéktúra

Der Bél-kő-Lehrpfad beginnt an der Zisterzienserabtei und führt zu einem Aussichtspunkt auf 816 Metern Höhe. Die fünf Kilometer lange Strecke hat sieben Stationen und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Unterwegs vermittelt der Pfad die Kulturgeschichte der Umgebung und den geologischen Aufbau des Berges. Hinzu kommen die Pflanzengesellschaften sowie die geschützte Pflanzen- und Tierwelt der Felsrasen. Damit verbindet die Route ein fest umrissenes Zeitfenster mit Kultur- und Naturthemen.

Das stufenförmige, felsige Erscheinungsbild des Bél-kő entstand durch früheren Bergbau. Der Fernwanderweg Országos Kéktúra verläuft ebenfalls durch Bélapátfalva. Für die Reiseplanung stehen hier zwei unterschiedliche Wanderbezüge nebeneinander: Der Lehrpfad hat eine angegebene Länge und ungefähre Dauer, während der Kéktúra als Fernwanderweg durch den Ort führt.

Im näheren Umfeld von Bélapátfalva liegt die denkmalgeschützte römisch-katholische Gilitka-Kapelle, auch Sankt-Anna-Kapelle genannt. Sie befindet sich im Tal des Gilitka-Bachs am Abschnitt des Országos Kéktúra zwischen Bélapátfalva und Szarvaskő. Erbaut wurde sie 1750 von Miklós Androvics, dem Rektor des Egerer Priesterseminars. Ihr Standort und ihre Baugeschichte machen sie zu einem eigenen Ziel unter den Themen rund um die örtlichen Wanderwege und das Kulturerbe.

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See, Gedenkstätten und lokales Handwerk

Der Gyári-tó und seine Umgebung sind ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet für Einheimische und Besucher. Die Angelnutzung am See begann 1979. Der See ergänzt die architektonischen und historischen Themen um eine Landschaft, die auch für Ausflüge und Erholung bekannt ist.

Im näheren Umfeld organisiert ein Verein jedes Jahr im Frühjahr zur Születés Hete sowie im Herbst eine Wanderung zur Bábafa. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Termine für das jeweilige Jahr. Neben der Bábafa wurde 2010 am Rand einer Lichtung eine kleine Gedenkstätte in Form einer Schutzhütte eingerichtet. An ihrer Wand sind Informationstafeln mit einer Gedenkbotschaft angebracht.

Ein weiteres Kapitel der Ortsgeschichte ist das Hartsteingut aus Bélapátfalva. Seine charakteristische volkstümliche Bemalung entwickelte sich ab 1866 unter der Leitung von Sándor Dubravszky und seiner Familie. Dabei löste Unterglasurmalerei die Überglasurmalerei ab. Dieser Wechsel der Maltechnik ist ein konkretes Detail der lokalen Handwerkstradition.

Das Hősök könyve erinnert an die Soldaten aus Bélapátfalva, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Es wurde im Januar 2017 übergeben und geweiht und ist im Gesztenyés Kiállítóház ausgestellt. Zusammen mit der Abtei, dem Kunsthandwerk und den Gedenkstätten bietet die Ortsgeschichte einen anderen Schwerpunkt als die Wanderungen am Bél-kő.

Weitere Reiseziele entdecken: Mikófalva, Balaton, Nagyvisnyó, Bükkszentmárton, Bátor, Szilvásvárad, Bekölce, Mónosbél

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bélapátfalvai.

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