Zum Inhalt

Kaba: Heilbad, Meteoriten und Erinnerungsorte

Unterkünfte in Kaba

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ein Aufenthalt in Kaba kann sowohl das Städtische Heilbad als auch die Geschichte des Meteoriten und örtliche Erinnerungsorte einbeziehen. Das sind unterschiedliche Anlässe für die Tagesplanung: Im Heilbad können Sie Becken und Wassertemperaturen berücksichtigen und vor dem Besuch die saisonalen Öffnungszeiten prüfen; bei den Gedenkorten stehen die jeweils erinnerten Ereignisse und Personen im Mittelpunkt. Für die Suche nach einem Hotel können Sie zuerst entscheiden, ob Badeaufenthalt, Ortsgeschichte oder beides Ihren Aufenthalt prägen soll.

Anreise und Orientierung

Die Eisenbahnstrecke Budapest–Záhony verläuft durch das bebaute Gebiet von Kaba; der Bahnhof liegt am nördlichen Rand des Ortes. Für die Orientierung sind das zwei unterschiedliche Angaben: Die Strecke führt durch den bebauten Bereich, der Bahnhof befindet sich an dessen Nordrand. Prüfen Sie für Ihre Reisedaten den Fahrplan der Verbindung Budapest–Záhony. So können Sie die Bahnverbindung und den Standort des Bahnhofs bei Ihrer Anreiseplanung berücksichtigen.

Das Städtische Heilbad Kaba

Das Städtische Heilbad Kaba betreibt vier Becken: ein Schwimmbecken, ein Kinderbecken und zwei Thermalbecken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Beckenart und Temperatur sind damit zwei Merkmale, an denen Sie den Badebereich unterscheiden können. Zum Angebot des Bads gehören außerdem ein Felswasserfall, Nackenduschen, Massagedüsen für die Taille und Sprudelliegen. Diese Becken und zusätzlichen Elemente geben Ihnen verschiedene Gesichtspunkte, wenn Sie überlegen, wie viel Badezeit Sie in Kaba einplanen möchten.

Das 47 °C warme Thermalwasser aus Kaba ist alkalisches Hydrogencarbonat-Heilwasser. Prüfen Sie vor einem Besuch die saisonalen Öffnungszeiten des Heilbads und die aktuelle Beckenaufteilung. So können Sie Ihren Aufenthalt an den für Sie wichtigen Badezeiten und Becken ausrichten.

Meteoritenfall und Erinnerungsorte

Der Meteorit von Kaba war der erste Meteorit, in dem organisches Material nachgewiesen wurde. Ein Gedenkstein im Park vor dem Mácsai-Sándor-Kulturhaus erinnert an den Meteoritenfall vom 15. April 1857. Die beiden Aspekte setzen unterschiedliche Akzente: Der Nachweis organischen Materials betrifft die wissenschaftliche Bedeutung des Meteoriten, der Gedenkstein erinnert an das Datum des Falls.

Anzeige

Bei der reformierten Kirche in Kaba erinnern zwei Denkmäler an verschiedene geschichtliche Themen. Im Garten steht eine 1921 von Gách István geschaffene Statue, die an 284 Gefallene des Ersten Weltkriegs erinnert. Bei der Kirche steht außerdem ein 2007 von L. Lakatos Aranka geschaffenes Denkmal zum 50. Jahrestag der Ungarischen Revolution von 1956. Das eine Werk gilt den Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das andere dem Jahrestag der Revolution.

Auf dem Platz vor dem Pfarrhaus wurde am 20. August 2000 die von Győrfi Lajos geschaffene Statue des heiligen Stephan enthüllt. Ihre Ortsangabe unterscheidet sie von den Denkmälern bei der reformierten Kirche. Auf sieben Eichenpfählen sind zudem die Namen von 233 Opfern des Zweiten Weltkriegs aus Kaba verzeichnet. Damit stehen in Kaba Erinnerungen an unterschiedliche Ereignisse und Gruppen nebeneinander.

Ein von Papp Jenő geschaffenes Székely-Tor ergänzt diese Bezüge um eine Geschichte des Austauschs: Kaba erhielt das Tor aus Nyikómalomfalva im Austausch für eine Hilfssendung an einen Ort, der von der großen Überschwemmung 2005 betroffen war. Herkunft und Austausch geben dem Tor einen anderen Schwerpunkt als den Denkmälern, die an bestimmte historische Ereignisse erinnern.

Weitere Reiseziele entdecken: Bihartorda, Báránd, Földes, Püspökladány, Sárrétudvari, Nádudvar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Püspökladányi.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.