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Vasszécseny entdecken

Unterkünfte in Vasszécseny

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vasszécseny vereint kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeiten, ein Mineralienmuseum und markante Bauwerke.

Mineralien und Fossilien im Ásványmúzeum

Auf 120 Quadratmetern in vier Räumen zeigt das Ásványmúzeum Mineralien, Gesteine und Fossilien aus dem historischen Ungarn, dessen Gebiet über die Grenzen des heutigen Ungarns hinausgeht, sowie aus den umliegenden Ländern. Sie können dort außerdem geologische Erdzeitalter und Kristalle kennenlernen. Auch das Gemälde Teremtérmítosz des Malers Vincze László ist im Museum zu sehen.

Zu den weiteren Ausstellungsstücken gehören die Wappen der Bergbaustädte des historischen Ungarns, gemeinsam aufgestellte Holzstatuen der heiligen Kinga, Barbara und Anna sowie eine geschnitzte Bányamanó-Figur. Sie ist mit den Bergbausagen aus Besztercebánya und Selmecbánya verbunden. Das Museum hat keine festen Öffnungszeiten: Ein Besuch ist nach vorheriger Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung möglich. Stimmen Sie den Termin vorab mit dem Museum ab.

Kirchenkunst und Baugeschichte

Zwischen 1835 und 1837 ließ Ebergényi Benedek die Nagyboldogasszony-Kirche im klassizistischen Stil von Grund auf neu errichten. Damals erhielt sie den Titel Nagyboldogasszony, den sie bis heute verwendet. Im mittleren Teil des Hauptbogens des Kirchenschiffs ist eine gemalte Fassung von Gyula Benczúrs allegorischer Zeichnung über die Länder der Ungarischen Krone zu sehen. Angefertigt hat sie der Vasszécsenyer Maler József Dragovics.

Direkt neben der Kirche liegt das Keresztényi Közösségi Ház és szoborpark. Es umfasst ein Pfarrhaus und einen Skulpturenpark. Im Ortsteil Lipárt steht die Keresztelő Szent János-Kirche, das älteste denkmalgeschützte Gebäude der Gemeinde Vasszécseny. Die Kirchen bieten damit unterschiedliche historische Bezugspunkte: die klassizistische Erneuerung der Nagyboldogasszony-Kirche und das älteste denkmalgeschützte Gebäude der Gemeinde.

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Schlosspark und Magtár

Ein gepflegter, 14 Hektar großer Park umgibt das Új-Ebergényi-kastély. Im Giebelfeld des Fassadengiebels ist das Wappen der Familie Ebergényi-Viczay zu sehen. Beim Blick auf die Baugeschichte lohnt auch das heute als Magtár bekannte Gebäude: Es wurde als Festetics sörház, also als Brauhaus, errichtet. Möglicherweise entwarf Hofstadter Kristóf das Gebäude; er war als Gutsarchitekt für Festetics Kristóf in Keszthely tätig. Diese Zuschreibung bleibt damit eine Möglichkeit, keine gesicherte Urheberschaft.

Eisenburg als größerer regionaler Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Eisenburg liegt der Írottkő-Naturpark im nordwestlichen Teil des Komitats Vas. Zu ihm gehört das gesamte 4.303 Hektar große Kőszegi-Landschaftsschutzgebiet. Auch das Vasi Skanzen bietet einen eigenen kulturgeschichtlichen Blick auf das Komitat: Es stellt die bäuerliche Lebensweise und volkstümliche Baukultur der vergangenen zwei Jahrhunderte vor. Seit seiner Eröffnung 1973 hat es 43 Bauwerke aus 27 Siedlungen gerettet und wiederaufgebaut. Eine weitere historische Sehenswürdigkeit im übergeordneten Reiseziel Eisenburg ist die romanische Kirche der Benediktinerabtei Ják, die 1256 geweiht wurde.

Weitere Reiseziele entdecken: Balogunyom, Táplánszentkereszt, Zsennye, Torony, Dozmat, Szombathely, Gencsapáti

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Szombathelyi.

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