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Görcsönydoboka: Kirchen, Hügelland und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Görcsönydoboka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Görcsönydoboka liegt im Hügelland von Baranya, im Tal des Csele-Bachs, der in die Donau mündet. Der Ort ist eine Sackgassensiedlung. Die Zufahrt erfolgt über eine Verbindungsstraße, die bei Somberek von der Straße zwischen Mohács und Pécsvárad abzweigt.

Hügelland und Wanderroute

Die Baranyai Sárgatúra ist eine 46,71 Kilometer lange Wanderroute, die durch Görcsönydoboka führt. Die Länge bezeichnet die gesamte Route, nicht allein ihren Abschnitt im Ort. Wenn Sie die Tour einplanen, sollten Sie Gesamtstrecke und Ortsabschnitt auseinanderhalten. Markierungen und Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie beides vor Ihrer Wanderung.

Landwirtschaftlich genutzte Hügelrücken schließen das Tal des innerörtlichen Wasserlaufs ein. Von der Kirche eröffnet sich ein weiter Blick auf das Dorf und das Relief. Die Kálvária mit ihren drei Steinkreuzen ist ein besonders wertvoller Aussichtspunkt Görcsönydobokas. So geht es bei der Wanderroute um den Verlauf durch den Ort, bei den Aussichtspunkten dagegen um die Perspektive auf Dorf und Tal.

Ortsgeschichte und Kirchen

Die erste schriftliche Erwähnung Görcsönydobokas stammt aus dem Jahr 1333. Der Ort ging aus den zuvor getrennten Siedlungen Cseledoboka und Ráczgörcsöny hervor; dieser Ursprung erklärt, warum es in Görcsönydoboka zwei Kirchen gibt.

Im Ortsteil Doboka finden jeden Sonntag Gottesdienste in der Sankt-Florian-Kirche statt. Die Cseledobokaer Sankt-Anna-Kirche wurde 1820 errichtet und der heiligen Anna geweiht; sie ist renoviert. Ein 1926 vor ihr errichtetes Steinkreuz zählt zusammen mit der Kirche zu den erhaltenswerten Elementen. Die Weihe der Kirche und das später errichtete Kreuz markieren unterschiedliche Zeitpunkte der Ortsgeschichte.

Zum Festtag der heiligen Anna werden in der Sankt-Anna-Kirche im Ortsteil Görcsöny Gebete gesprochen und ein Wortgottesdienst gefeiert. Prüfen Sie die aktuelle liturgische Regelung vor Ort, wenn Sie diesen Anlass einplanen. Die katholische Kirche in der Csele-Straße stammt aus dem 19. Jahrhundert; auf dem Platz davor steht ein Steinkreuz.

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Am Ortseingang befindet sich ein 1905 errichtetes Sandsteinkreuz. Auch die Statue des heiligen Wendelin gehört zu den erhaltenswerten Bestandteilen des Ortsbildes. Beide Elemente sind renoviert; die Statue stellt den Schutzpatron der Hirten dar.

Kulturelle Traditionen

Um 1745 zogen deutschsprachige Siedler nach Ráczgörcsöny und Doboka. Wahrscheinlich stammten sie aus Franken und brachten einen gemischten Dialekt mit, insbesondere dessen charakteristische fuldaische Ausprägung. Die kulturellen Gruppen und Programme des Dorfes schöpfen aus den deutschen Nationalitätentraditionen und bauen auf ihnen auf. So verbinden sich in der Ortsgeschichte eine frühe Siedlungsbewegung und eine bis heute prägende kulturelle Tradition.

Im Ortszentrum wurde das Faluház errichtet. Auf seine Initiative hin entstanden nach und nach kulturelle Gruppen. Seine Rolle gehört damit zur Geschichte der örtlichen Kulturarbeit; sie ergänzt die sprachlichen und historischen Bezüge, die aus der deutschsprachigen Siedlungsgeschichte hervorgegangen sind.

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