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Putnok: Kultur und Baugeschichte

Unterkünfte in Putnok

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Putnok suchen, können die örtlichen Kulturthemen Ihren Blick auf den Ort schärfen: Kirchen und Serényi-Gruft stehen für Baugeschichte, die Galéria für Kunst und historische Sammlungsstücke.

Baugeschichte, Kunst und lokale Erzählung in Putnok

Die neoklassizistische Gruft der Familie Serényi wurde 1860 erbaut; nach örtlicher Überlieferung erfolgte der Bau nach Plänen von Ybl Miklós. 1999 renovierte die Stadtverwaltung Putnok die Gruft. Die Verbindung aus klassizistischem Stil, familiärer Geschichte und dem überlieferten Architektenbezug macht sie zu einem eigenen Baustein der Putnoker Baugeschichte.

Die reformierte Kirche von Putnok entstand zwischen 1795 und 1804 im spätbarocken Stil an der Ecke von Tompa Mihály utca und Posta köz. Sie wurde an Stelle einer früheren Holzkirche erbaut. Die römisch-katholische Kirche ist klassizistisch und stammt aus dem Jahr 1835; ihr Turm stammt aus dem Jahr 1854. Der Kontrast zwischen Spätbarock und Klassizismus hilft, die beiden Kirchen auch zeitlich auseinanderzuhalten.

Auf der Sétáló utca steht der Trinkbrunnen Szakállas Farkas. Er wurde 2009 nach einem Putnoker Volksmärchen gestaltet; das Werk des Kunstlehrers Kónya István wurde in Bronze gegossen. Hier treffen eine lokale Erzählung und Kunst im öffentlichen Raum aufeinander.

Die Dauerausstellung der Holló László Galéria umfasst Gemälde und Grafiken von Holló sowie historische Münzen. Zu den genannten Arbeiten und Sammlungsstücken zählen Bodó Sándors „Történelmi érmék“, Medgyessy Ferenc’ „Táncoló lány“, Medaillen und Kleinplastiken. So reicht der Blick in der Galerie vom Werk einzelner Künstler bis zu historischen Münzen und kleinformatigen Objekten. Während der jährlich wiederkehrenden Weihnachtsausstellung veranstaltet die Galerie museumspädagogische Angebote.

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Natur und Geschichte im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén

Im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén kommen weitere Natur- und Kulturthemen hinzu. Das Baradla-Domica-Höhlensystem gehört zum UNESCO-Welterbe der Höhlen im Aggtelek- und Slowakischen Karst. Ein Lehrpfad verbindet die Aggteleker und Jósvafőer Eingänge der Baradla-Höhle und vermittelt Natur- sowie kulturgeschichtliche Werte des Gebiets. Die kurze Aggtelek-Höhlentour ist 1 Kilometer lang, dauert 60 Minuten und ist als leicht eingestuft. Damit stehen eine interpretierende Route und eine kurze Tour mit konkreter Zeit- und Längenangabe für unterschiedliche Interessen.

Auch Naturbeobachtung ist ein eigener regionaler Schwerpunkt: Die Hucul-Herde kann ganzjährig auf den Weideflächen von Gergés-lápa, rund 1,5 Kilometer nördlich von Jósvafő, besichtigt werden. Da sich die Tierhaltungsarrangements ändern können, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Möglichkeit der Besichtigung.

Für einen anderen Blick auf die Geschichte liegt die Burg Diósgyőr in Miskolc. Ihre Blütezeit erlebte sie während der Herrschaft König Ludwigs des Großen im 14. Jahrhundert; später diente sie als Residenz und Hochzeitsgeschenk für sechs Königinnen. Als Landschaftsthema gehört das Landschaftsschutzgebiet Zemplén zum Zemplén-Gebirge, dessen landschaftliche Gegebenheiten die Pflanzen- und Tierwelt des Gebiets beeinflussen. Diese Beispiele ergänzen den Blick auf Putnoks Kirchen, Kunst und lokale Geschichte um eigenständige Themen des übergeordneten Reiseziels.

Weitere Reiseziele entdecken: Bükkmogyorósd, Járdánháza, Királd, Nekézseny, Ózd, Uppony, Csernely

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ózdi.

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