Tornabarakony: Moorwiesen, Kirche und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Tornabarakony
Natur und Ortsbild in Tornabarakony
Tornabarakony lässt sich über zwei eng verbundene Perspektiven kennenlernen: die Natur am Ortsrand und die örtliche Bau- und Erinnerungsgeschichte. Die Schachblume verweist auf die Moorwiesen des Barakonyi-patak; Kirche, Wegkreuze, Hauptstraße und Weltkriegsdenkmal geben dem Ortsbild weitere konkrete Bezugspunkte. Für die Wahl eines Aufenthalts zeichnet sich so ein klares Bild des Reiseziels ab, ergänzt durch die Bahnhöfe im näheren Umfeld.
Auf den Moorwiesen des Barakonyi-patak am Ortsrand von Tornabarakony blüht die streng geschützte Schachblume. Ihre Blüte ist saisonal. Wenn Sie gerade dieses Naturmotiv erleben möchten, gehört die Jahreszeit daher zu den wichtigen Überlegungen bei der Reiseplanung.
Kirche, Wegkreuze und Baugeschichte
Die griechisch-katholische Kirche von Tornabarakony entstand im 19. Jahrhundert an der Stelle einer Holzkirche, die um 1770 abgebrannt war. Mehrere Wegkreuze stehen ebenfalls am Ortsrand und tragen die pléhkrisztusok, die charakteristischen Metallkruzifixe der griechisch-katholischen Kirche. So begegnet Ihnen das religiöse Erbe des Ortes sowohl in einem Kirchenbau mit einer älteren Vorgeschichte als auch in mehreren Kreuzen am Weg.
An der Hauptstraße prägen Häuser ein etwa 100 Jahre altes Straßenbild. Abgesehen von wenigen giebelständigen Gebäuden erinnern sie an Wohnhäuser des Cserehát mit vorkragenden, rauchlochversehenen Satteldächern. Ein Satteldach hat zwei geneigte Dachflächen; vorkragend bedeutet, dass das Dach über die Wandfläche hinausragt. Die wenigen giebelständigen Gebäude bilden eine ausdrücklich genannte Ausnahme von dieser Beschreibung. Damit gehören sowohl das ungefähre Alter des Straßenbilds als auch die unterschiedlichen Dachmerkmale zum Bild der Hauptstraße.
Auch das Weltkriegsdenkmal gehört zur Ortsgeschichte: Das Denkmal von Tornabarakony wurde 2001 neu behauen. Zusammen mit der älteren Baugeschichte der Kirche entsteht so ein zeitlicher Bogen von der früheren Holzkirche bis zu einer späteren Bearbeitung des Denkmals.
Bahnhöfe im näheren Umfeld
Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Komjáti; in Bódvaszilas liegt ein weiterer, etwas weiter entfernter Bahnhof. Diese Einordnung hilft Ihnen bei der ersten Orientierung, ersetzt aber nicht die Prüfung der aktuellen Verbindungen. Informieren Sie sich vor der Reise über Bahn- und Busverbindungen.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén
Im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén kann die Hucul-Herde ganzjährig auf den Weideflächen von Gergés-lápa besichtigt werden. Das Gebiet liegt rund 1,5 Kilometer nördlich von Jósvafő. Da sich die Tiermanagement-Vorkehrungen ändern können, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Bedingungen.
Auch das Baradla-Domica-Höhlensystem gehört zum UNESCO-Welterbe der Höhlen im Aggtelek- und Slowakischen Karst. Eine kurze Aggtelek-Höhlentour ist 1 Kilometer lang, dauert 60 Minuten und ist als leicht eingestuft. Diese Angaben geben Ihnen einen konkreten Eindruck von Länge, Zeitaufwand und Einstufung dieser Tour innerhalb des übergeordneten Reiseziels Borsod-Abaúj-Zemplén.
Weitere Reiseziele entdecken: Viszló, Perkupa, Irota, Bódvarákó, Debréte, Szögliget, Tornaszentandrás, Szendrő.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Edelényi.