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Provodov: Wallfahrtsort und Burgruinen

Unterkünfte in Provodov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Provodov liegt im Luhačovické Zálesí und in der Vizovicer Hochebene. Die hügelige Landschaft mit kleinen Wäldern, Weiden und Feldern bildet den Rahmen für einen Ort, dessen Kulturgeschichte sich an Wallfahrtskirche, Burgruinen und einzelnen Bau- und Kunstdenkmälern ablesen lässt. Bei der Reiseplanung können Sie zwei Schwerpunkte auseinanderhalten: Malenisko mit seiner Wallfahrtskirche und dem steilen Kreuzweg sowie historische Anlagen mit unterschiedlichen erhaltenen Spuren.

Malenisko und die Wallfahrtskirche

Der Wallfahrtsort Malenisko liegt am Hang des Kamms Brda im Vizovicer Bergland, etwa einen Kilometer südöstlich von Provodov. Die Kirche Panny Marie Sněžné bei Provodov ist seit dem 18. Jahrhundert ein bedeutender Wallfahrtsort der Region. Sie ist ein eingetragenes Kulturdenkmal der Tschechischen Republik.

Von Mai bis September kann die Kirche mit Führung besichtigt werden: samstags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, sonntags von 12 bis 14 Uhr und von 15.30 bis 17 Uhr. Während der Öffnungszeiten ist eine Führung anwesend. Da sich saisonale Öffnungszeiten ändern können, prüfen Sie die Zeiten vor Ihrem Besuch.

Neben der Kirche von Malenisko steht eine 1865 erbaute Kapelle. Unter dem Kirchenaltar liegt die Quelle, aus der Besucher örtliches Quellwasser trinken können. Von der Kapelle führt ein steiler Kreuzweg auf den Gipfel des Kamms.

Burgruinen und ihre Spuren

Die Burgruine Rýsov ist eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert auf einem Sporn südlich von Provodov. Erhalten sind ein Halsgraben, ein Wall und eine Akropolis mit Felsklippen; an den Felsen finden sich Spuren der Verankerung von Holzkonstruktionen. Die einzige schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1517; damals wurde die Burg bereits als verlassen bezeichnet.

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Starý Světlov ist eine mittelalterliche Burgruine aus dem 14. Jahrhundert. Erhalten sind der Kern, Reste von Mauerbauten, die Vorburg, umfangreiche Erdwerke und eine vorgelagerte Bastion. Die Anlage liegt im benachbarten Podhradí, gilt historisch jedoch als Denkmal von Provodov. Von der Kirche Panny Marie Sněžné aus ist Starý Světlov zu Fuß über einen grünen Wanderweg und einen Waldweg erreichbar; die Strecke ist nicht für Kinderwagen geeignet. Zeitlich liegen die Ruinen auseinander: Rýsov stammt aus dem 13. Jahrhundert, Starý Světlov aus dem 14. Jahrhundert.

Bau- und Naturdenkmale

Auf dem Dorfplatz von Provodov steht eine barocke Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1774. Sie ist ein eingetragenes Kulturdenkmal der Tschechischen Republik. Auch Komora u č.p. 38 gehört zu den eingetragenen Kulturdenkmälern. Sie ist eine zweigeschossige gemauerte Kammer mit hölzerner Laube. Dieser Gebäudetyp war früher für Wohnhäuser im Gebiet Luhačovské Zálesí typisch. Anders als die Burgruinen zeigt die Kammer damit eine Bauform, die einst im regionalen Wohnhausbau verbreitet war.

Bei Čertův kámen liegt eine natürliche Felsformation mit zahlreichen Vertiefungen, Rillen und Rissen sowie rötlich gefärbten Bereichen. Eine Lehrtafel informiert dort über die Lokalität und ihre Sage. Die Tafel ergänzt die sichtbaren Merkmale des Felsens um eine erzählerische Perspektive auf den Ort.

Weitere Reiseziele entdecken: Napajedla, Bělov, Návojná, Brumov-Bylnice, Racková, Jestrabi, Drnovice U Valašských Klobouk, Zádveřice-Raková

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Zlín.

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