Pacetluky entdecken
Unterkünfte in Pacetluky
Pacetluky liegt an der Grenze zwischen der fruchtbaren Haná und dem Záhoří. Der Kostelecký les reicht bis an den Ort; zugleich erzählen archäologische Funde und historische Bauwerke von einer langen Besiedlungsgeschichte. Waldwege, Radverbindungen und lokale Überlieferungen ergänzen diesen historischen Blick.
Waldwege und Wanderungen
Der Lehrpfad Koteleckým lesem führt über Pacetluky und ist 23,8 Kilometer lang. Die Längenangabe macht ihn für Ihre Tourenplanung greifbar. Zugleich lässt sich der Wald als Landschaft betrachten: Der Kostelecký les ist ein 800 Hektar großes, wildreiches Waldmassiv, das bis an Pacetluky reicht.
Eine Winterwanderung im näheren Umfeld führt von Kostelec u Holešova nach Líšná. Auf Waldwegen geht es zu Aussichtspunkten über Pacetluky und Prusinovice. Der Lehrpfad führt durch Pacetluky; die Winterwanderung verläuft dagegen von Kostelec u Holešova nach Líšná. So unterscheiden sich die beiden Wege in ihrem Verlauf und in den Aussichtspunkten, die für die Winterroute genannt sind. Zwei Gipfel im Kostelecký les heißen der örtlichen Überlieferung nach Kača und Tereza.
Radverbindungen durch die Region
Eine bei Radfahrern beliebte Radroute führt durch Pacetluky. Sie verläuft über einen Forstweg durch den Kostelecký les und schließt an eine Gemeindestraße von Karlovice an. Über einen befestigten Feldweg von Pacetluky durch Bořenovice besteht außerdem eine Radverbindung nach Holešov, das Teil der Radroute 5033 ist. Für Ihre Streckenwahl sind dies unterschiedliche Orientierungspunkte: ein Waldweg mit Anschluss an eine Gemeindestraße von Karlovice oder ein befestigter Feldweg über Bořenovice nach Holešov.
Geschichte und örtliche Bauwerke
Die erste schriftliche Erwähnung von Pacetluky stammt aus dem Jahr 1131. Archäologische Funde führen die Geschichte des Umfelds weit weiter zurück: Auf den Feldern von Pacetluky gefundene steinerne Schlägel, Äxte und Feuersteinmesser belegen, dass die Gegend bereits in der Urzeit besiedelt war. Grabhügel im Kostelecký les werden der Jungsteinzeit und der Bronzezeit zugeordnet.
Die Kapelle aus dem Jahr 1946 ist der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht. Ein 1922 errichtetes Kreuz steht an der Katastergrenze zwischen Pacetluky und Prusinovice. Ein weiteres, 1909 errichtetes Kreuz befindet sich gegenüber dem Schulgebäude in Pacetluky. Auch das zweitägige Dorffest Pacetlucké hodové slavnosti gehört zur örtlichen Tradition und wird seit vielen Jahren gefeiert.
Historische Orte im näheren Umfeld
In der Umgebung von Pacetluky liegen die Ruinen von Hrádek, einer ehemaligen gotischen Feste. Erhalten ist nur der Graben. Im Kostelecký les befindet sich außerdem das Zámeček, ein Mitte des 18. Jahrhunderts erbautes ehemaliges Jagdhaus, das heute als Försterhaus dient. Die beiden Orte stehen damit für unterschiedliche historische Spuren: bei Hrádek die erhaltenen Reste einer früheren Feste, beim Zámeček ein früheres Jagdhaus mit heutiger Funktion als Försterhaus.
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