Zum Inhalt

Oznice: Glockenstube, Erinnerungsorte und Wege

Unterkünfte in Oznice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Oznice lässt sich über einzelne Zeugnisse der Ortsgeschichte und konkret beschriebene Strecken kennenlernen. Dazu gehören eine geschützte Glockenstube, Kreuze und Denkmäler sowie der private Aussichtsturm Oznička. Für Ausflüge stehen außerdem ein etwa 13,5 Kilometer langer gelb markierter Weg und eine 45 Kilometer lange Radrunde zur Auswahl. Wenn Sie ein Hotel in Oznice suchen, können diese unterschiedlichen Schwerpunkte bei der Planung helfen: Ortsgeschichte, Aussicht oder eine Tour mit festgelegtem Verlauf.

Geschichte an konkreten Orten

Bei Forajtka steht die geschützte hölzerne Glockenstube mit zwei Glocken; eine davon stammt aus dem Jahr 1737. Auch ihr Standort erzählt von einer Veränderung: Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Glockenstube an ihren heutigen Platz versetzt. Ursprünglich stand sie bei Haus Nummer 15 der Familie Hrabovský in Lípí. So verbindet sich das Bauwerk bei Forajtka mit einem früheren Standort in Lípí.

Nahe dem Gemeindeamt steht neben der durch Oznice führenden Straße ein Steinkreuz. Es wurde 1906 auf Kosten des Ehepaars Zetek errichtet. Am Sattel Píšková befindet sich auf einer begrünten Lichtung ein schlichtes steinernes Denkmal für T. G. Masaryk. Ziersträucher und junge Linden prägen seine unmittelbare Umgebung. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Akzente: hier ein Kreuz mit einem bekannten Errichtungsjahr, dort ein Denkmal auf einer Lichtung am Sattel.

Am Hang oberhalb von Oznice liegt ein restaurierter Partisanenbunker, der 1980 rekonstruiert wurde. Dort kam der Partisan Augustin Bártek aus Brňov am 1. März 1945 im Kampf mit deutschen Polizeikräften ums Leben. Ein anderes historisches Zeichen ist ein Sandsteinblock auf dem Kamm an der Katastergrenze von Oznice und Banky, nahe dem Gebiet Na pasekách. Seine Inschrift lautet „Kaiser Franz Josefs - Hohe 1898“ und erinnert an den Aufenthalt von Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1898.

Auf dem Kamm der Hostýnské vrchy an der Grenze zwischen Oznice und Branky steht nahe dem Gehöft bei Mrnuštíků ein schlichtes hölzernes Marienbildstöckchen. Es befindet sich zwischen zwei ausgewachsenen Linden, hat ein Dach und eine Statue der Jungfrau Maria. Bei Mrnuštíků findet im Mai eine Pfingstmesse statt. Wenn Sie die Messe in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vorab den konkreten Termin.

Zur Ortsgeschichte gehören auch historische Handwerke: Einwohner verdienten sich zusätzlich Geld mit dem Flechten von Besen und der Herstellung walachischer Schuhe, Karren, Schlitten, Holzwerkzeuge und weiterer Holzgegenstände. Diese Tätigkeiten ergänzen die baulichen und historischen Zeugnisse um eine andere Perspektive auf das frühere Leben in Oznice.

Oznička: Aussicht und Zugang

Der private hölzerne Aussichtsturm Oznička ist fast acht Meter hoch und liegt oberhalb von Oznice in den Hostýnské vrchy. Er besteht seit 2019; seine Aussichtsplattform wurde 2023 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Turm ist frei zugänglich, der Aufstieg erfolgt auf eigene Gefahr. Da es sich um ein privates Bauwerk handelt, prüfen Sie den Zutritt vor Ihrem Besuch.

Anzeige

Die überdachte Plattform liegt fünf Meter über dem Boden. Von dort blickt man auf die angrenzende Siedlung und die umliegenden, von Weiden geprägten Hügel. Bei guter Sicht ist durch eine Öffnung im Nordosten auch der Gipfel Radhošť in den Beskiden zu sehen. Die Aussicht verbindet damit den nahen Ortsraum mit einem Blick auf die weitere Landschaft.

Die Oznička liegt an der Strecke zwischen Mikulůvka und Oznice. Der Zugang von Oznice führt über eine etwa 1.200 Meter lange, steil ansteigende Strecke bis zu einem Sattel. Für die letzten 200 Meter eignet sich eher ein Mountainbike als ein Rennrad.

Markierte Wege und Radrunde

Durch den östlichen Ausläufer der Hostýnské vrchy führt ein etwa 13,5 Kilometer langer gelb markierter Weg. Unterwegs gibt es zahlreiche Panoramablicke auf nahe Kämme und die gegenüberliegenden Vsetínské vrchy. Der Weg beginnt an der Bushaltestelle Oznice ČSAD und führt über Kuželek, Lázy, Háje, Pod Chladnou und U Holáňů bis zur Brücke in Pržno. Der Verlauf macht sowohl den Ausgangspunkt als auch das Ziel klar, während die Aussichtspunkte den Landschaftsbezug der Strecke bestimmen.

Eine andere Möglichkeit für die Planung mit dem Fahrrad ist die 45 Kilometer lange Radrunde „Na Kelečský zámek z Valmezu“. Sie führt von Valašské Meziříčí über Poličná, Branky, Kelč, Kunovice, Loučka, Podolí, Oznice, Mikulůvka und Jarcová zurück nach Valašské Meziříčí. Die Runde ist für E-Bikes, Gravelbikes und Mountainbikes geeignet.

Auch die Markierungen durch Oznice sind beschrieben: Die Runde verläuft auf der Radroute 6220 in Richtung Oznice und durch den Ort. Ab der Kreuzung „Nad Oznicí“ geht es auf einer gelb markierten Strecke weiter; anschließend wechselt die Route auf eine grün markierte Strecke. Damit unterscheiden sich die beiden Touren konkret nach Länge, Verlauf und Ziel: Der gelb markierte Weg endet an der Brücke in Pržno, während die Radrunde nach mehreren Ortsdurchfahrten nach Valašské Meziříčí zurückführt.

Weitere Reiseziele entdecken: Hrachovec, Seninka, Huslenky, Prostřední Bečva, Lázy, Karolinka, Bystřička, Liptál.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Vsetín.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.