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Martinice entdecken: Sühnekreuz, Glockenturm und Gedenkorte

Unterkünfte in Martinice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Martinice lässt sich über seine Erinnerungsorte und einige klar benennbare Merkmale erschließen. Dazu gehören ein steinernes Sühnekreuz, ein Gefallenendenkmal, eine Gedenktafel für Jan Bezděk und der alte Glockenturm. Ein Radweg nach Holešov, der Sportkomplex und der Bach Mojena ergänzen das Bild des Ortes. Für die Reiseplanung lohnt es sich, diese Themen auseinanderzuhalten: Sie stehen für unterschiedliche Seiten Martinices und nicht für eine einheitliche Sehenswürdigkeit.

Sühnekreuz und historische Erinnerungsorte

Das alte steinerne Sühnekreuz „Smírčí kříž“ steht am Rand von Martinice an der Straße in der Lokalität „U dvou křížů“. Auf seiner Steinoberfläche ist der Umriss eines Schwertes deutlich sichtbar. Das Kreuz stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und ist seit dem 3. Mai 1958 als Kulturdenkmal geschützt. Material, Motiv und Schutzdatum geben verschiedene Anhaltspunkte für seine Einordnung: Der Stein ist das Material des Denkmals, das Schwert das sichtbare Motiv; der 3. Mai 1958 bezeichnet den Beginn des Schutzstatus.

Im bebauten Bereich von Martinice, nahe dem Gebäude der Grundschule und der Straße II/490, steht das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs. Es ist ein Granitobelisk auf einem gestuften Sockel mit Relief und erinnert an zwölf junge Männer aus Martinice, die aus dem Ersten Weltkrieg nicht zurückkehrten. Eine weitere Gedenktafel befindet sich am Gebäude der Grundschule Nr. 70, ebenfalls im bebauten Bereich nahe der Straße II/490. Sie erinnert an Jan Bezděk, der in Martinice geboren und wegen seiner Tätigkeit im Widerstand am 18. März 1944 in Frankfurt am Main hingerichtet wurde. Die beiden Erinnerungsorte setzen unterschiedliche Akzente: Das Denkmal erinnert an zwölf Männer, die Tafel an eine namentlich genannte Person und ein konkretes Datum.

Glockenturm und Floriánské hody

Der alte Glockenturm ist ein Wahrzeichen des Dorfplatzes und dem heiligen Florian geweiht, dem Schutzpatron der Gemeinde. Seine Widmung und seine Bedeutung als Wahrzeichen benennen zwei Seiten dieses örtlichen Merkmals: die religiöse Zuordnung und seine Rolle für den Dorfplatz. Die Floriánské hody finden in Martinice regelmäßig im Mai statt. Die genauen Termine und das Programm können je nach Jahr variieren. Wenn Sie Ihren Aufenthalt auf das Fest abstimmen möchten, prüfen Sie die Termine des jeweiligen Jahres.

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Radweg, Sportkomplex und Bach Mojena

Ein neu angelegter Radweg führt von Martinice nach Holešov und in die Industriezone von Holešov. Für Radfahrende ist das eine konkrete Verbindung, die sich als eigenes Thema neben den historischen Orten einordnen lässt. Prüfen Sie vor der Fahrt die lokalen Bedingungen. Der Sportkomplex in Martinice umfasst einen Fußballplatz, eine Mehrzweckfläche, einen Tennisplatz, eine Turnhalle und Umkleideräume. Wenn Sie eine dieser Einrichtungen nutzen möchten, klären Sie den öffentlichen Zugang vorab.

Auch der Bach Mojena gehört zur Orientierung im Ort: Er fließt durch Martinice und ergänzt die Gedenkorte und den Glockenturm um ein Landschaftsmerkmal. Damit stehen für Ihre Planung unterschiedliche Themen nebeneinander: die Geschichte, die sich an Denkmal und Gedenktafel ablesen lässt, der Radweg nach Holešov sowie die genannten Sportanlagen und der durch den Ort fließende Bach.

Weitere Reiseziele entdecken: Bořenovice, Roštín, Brusne, Roštění, Kyselovice, Střížovice, Litenčice, Kostelany

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kroměříž.

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