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Ludslavice entdecken

Unterkünfte in Ludslavice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Ludslavice als Ziel für einen Aufenthalt in Betracht zieht, kann den Ort anhand konkreter Themen einordnen: die Kirche des heiligen Wenzel, sakrale Bauwerke, gepflegte Traditionen und eine landwirtschaftlich geprägte Katasterfläche. Hinzu kommt die geografische Lage südwestlich von Holešov.

Kirche, Kapelle und Kreuz

Die Kirche des heiligen Wenzel gehört zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten von Ludslavice. Ihre heutige Gestalt erhielt sie durch einen Anbau im Jahr 1958; 2007 wurde sie umfassend renoviert. Die beiden Daten markieren unterschiedliche Stationen ihrer Baugeschichte: eine bauliche Erweiterung und eine spätere umfassende Renovierung.

Auch das Kreuz von 1880 lässt sich anhand mehrerer Details beschreiben. In seinem Sockel befindet sich ein Relief mit einem Kelch und einer Hostie. Daneben stehen zwei unterlebensgroße betende Statuen, deren Augen auf das Kreuz gerichtet sind. Sockelrelief, Figuren und Kreuz geben dem Denkmal jeweils eigene religiöse Bilddetails.

Einen anderen Bezug zur Umgebung bietet die Kapelle Panny Marie. Sie steht auf den Feldern unter einer Linde vor Ludslavice und wurde 1908 erbaut. Auf dem Weg zur Kapelle quert man den Bach Ludslávka über einen Steg; anschließend führt ein Fußweg weiter. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie sie am besten vor Ihrem Besuch.

Ortsgeschichte und Namensgeschichte

Die erste schriftliche Erwähnung von Ludslavice stammt aus dem Jahr 1275. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort Ruclavice oder Rudslavice genannt; der heutige Name wurde erst 1925 wieder eingeführt. Diese Angaben betreffen unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: Der frühe Beleg ist eine schriftliche Erwähnung, während Ruclavice und Rudslavice zur Geschichte des Ortsnamens gehören. Die Wiedereinführung von Ludslavice bildet einen späteren Schritt dieser Namensgeschichte. So lassen sich die Ortsnamen zeitlich einordnen und von den Baujahren der Kirche und der Kapelle unterscheiden.

Katastergebiet und Wege

Das Katastergebiet von Ludslavice umfasst 585 Hektar; mehr als 80 Prozent davon werden als Ackerland genutzt. Die landwirtschaftliche Prägung ist damit konkret beziffert und bezieht sich auf das Katastergebiet. Auch der Wasserlauf Ludslávka durchquert dieses Gebiet. Am Weg zur Kapelle wird der Bach über einen Steg gequert, bevor der Fußweg weiterführt. Die Flächennutzung und der benannte Wasserlauf beschreiben zwei unterschiedliche Seiten der Umgebung.

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Traditionen und sportliche Angebote

Zu den in Ludslavice gepflegten Traditionen zählen Vodění medvěda, die örtliche Kirchweihfeier und Weihnachtskonzerte des Kirchenchors. Diese Beispiele umfassen Brauch, Kirchweih und Musik und ergänzen die sakralen Bauwerke um lebendige lokale Traditionen.

In Ludslavice gibt es außerdem eine Mehrzweck-Spielfläche mit Kunstrasen. Sie eignet sich für Tennis, Volleyball, Kleinfeldfußball, Nohejbal, Handball und ähnliche Sportarten. Die Spannweite der genannten Nutzungen macht den Mehrzweckcharakter der Fläche deutlich; sie reicht von Tennis und Volleyball bis zu verschiedenen Mannschaftssportarten.

Ludslavice geografisch einordnen

Ludslavice liegt an der Verbindungsstraße zwischen Zahnašovice und Kurovice und weniger als fünf Kilometer südwestlich von Holešov. Diese Lage ergänzt die Ortsgeschichte und die Sehenswürdigkeiten um eine klare geografische Referenz. Wenn Sie einen Hotelaufenthalt planen, können Sie Ludslavice anhand dieser Ortsangabe und seiner konkreten kulturellen Themen als mögliches Reiseziel einordnen. Die Kirche des heiligen Wenzel, die Kapelle Panny Marie, das Kreuz und die gepflegten Traditionen setzen dabei jeweils eigene Schwerpunkte.

Weitere Reiseziele entdecken: Blazice, Bařice-Velké Těšany, Kremsier, Pačlavice, Lutopecny, Dřínov, Rajnochovice, Kostelec U Holešova.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kroměříž.

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