Lipová im Tal des Lipovský potok
Unterkünfte in Lipová
Lipová liegt im Tal des Lipovský potok und im Landschaftsschutzgebiet Bílé Karpaty. Drei Schwefelquellen im Katastergebiet und zwei Lehrpfade setzen Naturbezüge; Kapellen, ein Glockenturm, ein denkmalgeschütztes Haus und ein steinernes Kreuz geben dem Ort weitere konkrete Bezugspunkte. Wenn Sie ein Hotel in Lipová suchen, können Sie Natur und Ortsgeschichte nach Ihren Interessen gewichten.
Lage und Natur
Der Lipovský potok benennt den Talbezug der Ortslage; das Landschaftsschutzgebiet Bílé Karpaty ordnet Lipová zugleich in einen geschützten Landschaftsraum ein. Im Katastergebiet von Lipová befinden sich drei Schwefelquellen. Prüfen Sie ihren Zustand und Zugang vor Ort, bevor Sie einen Besuch fest einplanen.
Lehrpfade und Gedenkbuche
Der 2005 eingerichtete Lehrpfad führt zu den Schwefelquellen und Kulturdenkmälern im Katastergebiet. Sein aktueller Zustand ist nicht bestätigt; erkundigen Sie sich vor der Planung nach den Bedingungen vor Ort. Der Naturlehrpfad Tatarka führt durch Lipová und durch das Tal des Lipovský potok. Auch sein aktueller Zustand ist ungewiss. Ein praktischer Unterschied liegt in der Orientierung: Der Lehrpfad aus dem Jahr 2005 zielt auf Quellen und Kulturdenkmäler, Tatarka führt durch den Ort und das Bachtal.
Am Lehrpfad steht die Gedenkbuche (Fagus sylvatica), deren Alter auf 300 bis 400 Jahre geschätzt wird. Mit einem Stammumfang von 5,18 m gilt sie als eine der ältesten Buchen der gesamten Region. Die Altersspanne bleibt eine Schätzung, während der Stammumfang konkret beziffert ist.
Kapellen und Denkmäler
Die Kaplička Panny Marie Sixtinské enthält eine Statue Unserer Lieben Frau von Lourdes. Die Kapelle des heiligen Wenzel setzt einen anderen historischen Akzent: Sie wurde 1929 auf Kosten der Einwohner von Lipová errichtet. An ihr befindet sich eine Gedenktafel mit den Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner. Die beiden Kapellen stehen damit für unterschiedliche Bezugspunkte: eine Marienstatue in der einen und die Erinnerung an die gefallenen Einwohner an der anderen.
Auf dem Dorfplatz steht ein Glockenturm mit zwei Glocken. Das Haus Nr. 79 ist ein Denkmal der Volksarchitektur aus dem Jahr 1851 und trägt die Denkmalkennziffer 1963. Ein steinernes Kreuz mit Reliefverzierung wurde 1876 von S. Minařík signiert und ist als unbewegliches Kulturdenkmal Nr. 1962 geschützt. Die Jahreszahlen ordnen diese Bauwerke zeitlich: Das Haus stammt aus 1851, das Kreuz trägt eine Signatur von 1876, und die Kapelle des heiligen Wenzel wurde 1929 errichtet.
Anreise und Orientierung
Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Slavičín; außerdem liegt Lipová an der Straße Slavičín–Haluzice–Vizovice. Das sind zwei unterschiedliche Orientierungspunkte für die Reiseplanung: eine Bahnhofs-Ortsangabe und eine Straßenangabe. Beziehen Sie sie als Orientierung ein und prüfen Sie die für Sie passende Anreise separat.
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