Záborná: Ortsgeschichte und Wanderwege
Unterkünfte in Záborná
Záborná bietet zwei unterschiedliche Ansatzpunkte für die Planung eines Aufenthalts: eine Ortsgeschichte, die wahrscheinlich bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückreicht, und drei KČT-Wanderrouten mit benannten Längen und Wegpunkten. Dazu kommen die Kapelle Panny Marie Sedmibolestné, eine Statue auf dem Dorfanger und eine örtliche Nikolaustradition. So können Sie Ihren Aufenthalt nach historischem Interesse oder nach der gewünschten Wanderroute ausrichten.
Ortsgeschichte und Herkunft des Namens
Záborná entstand wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts an einer Fernhandelsstraße von Ungarn nach Mähren und Böhmen. Der Hügel Borek trennte den Ort historisch von dieser Straße. Auch der Ortsname steht damit in Verbindung: Záborná wird mit der Bedeutung „hinter dem Borek“ verbunden. Die früheste zuverlässige schriftliche Erwähnung stammt vom 23. März 1282. Ab der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehörte Záborná zur Herrschaft Polná–Přibyslav. Zusammen ergeben sich verschiedene historische Bezugspunkte: eine wahrscheinliche Entstehungszeit, eine konkret datierte schriftliche Erwähnung und eine spätere Herrschaftszugehörigkeit.
Wanderwege mit unterschiedlichen Längen
Für eine Wanderung stehen drei KČT-Routen mit 10, 15 und 25 Kilometern zur Auswahl. Die 10-km-Route führt von Polná nach Záborná und weiter bergauf zur Bechyňova lipka. Dort gibt es Sitzgelegenheiten und einen Stempel. Die 15-km-Route führt am 564 Meter hohen Gipfel Za Borkem vorbei und anschließend zwischen den Häusern hinab nach Záborná. Die 25-km-Route verläuft am Hügel Za Borkem vorbei und führt danach zwischen den Häusern hinab in den Ort.
Für den Vergleich helfen sowohl die Länge als auch die benannten Wegpunkte: Die kürzeste Route nennt Polná als Ausgangsort und führt weiter bergauf zur Bechyňova lipka. Bei den längeren Routen stehen Za Borkem und der Abstieg nach Záborná im Wegverlauf; nur die 15-km-Route nennt ausdrücklich den 564 Meter hohen Gipfel. Bei der 10-km-Route können sich Wegzustand und Ausstattung ändern, bei der 15-km-Route der Wegzustand. Prüfen Sie vor dem Aufbruch aktuelle Hinweise, insbesondere zur Ausstattung an der Bechyňova lipka.
Kapelle, Dorfanger und lokale Traditionen
Stand 6. März 2026 ist die Kapelle Panny Marie Sedmibolestné in Záborná der römisch-katholischen Pfarrei Polná zugeordnet. Auf dem Dorfanger steht eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk, geschaffen vom Bildhauer Václav Morávek aus Polná. An der Straße von Polná steht eine große Winterlinde; unter ihr befindet sich eine Mariensäule.
Auf dem unteren Dorfanger wurde 2009 ein Mehrzweckspielfeld mit Kunstrasen für Kinder errichtet. Wenn Sie eine heutige Nutzung einplanen, klären Sie die öffentliche Verfügbarkeit vor Ort. Eine weitere örtliche Tradition ist der Nikolausumzug: Am Vorabend des Nikolaustags besuchen Nikolaus, Engel und Teufel Familien mit kleinen Kindern. Möchten Sie den Umzug während Ihrer Reise berücksichtigen, erkundigen Sie sich vor der Planung lokal nach dem Termin.
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