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Vojslavice: Kirche, Höfe und Brücke

Unterkünfte in Vojslavice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vojslavice liegt am rechten Ufer der Želivka. Für Ihre Reiseplanung lassen sich die historischen Themen gut unterscheiden: Am Dorfplatz prägen Sakralbau und klassizistische Hofanlagen das Ortsbild; südlich der Ortsbebauung stehen die Festungsreste im Mittelpunkt, und der Vojslavický most ergänzt die Baugeschichte um ein technisches Bauwerk. So können Sie den Ort nach den Interessen einordnen, die für Ihre Reise wichtig sind.

Festungsreste im Wald

Die Überreste der Festung Vojslavice liegen etwa 150 Meter südlich der Ortsbebauung, in einem Waldgebiet auf einem felsigen Sporn. Ein Erdwall und ein breiter Graben trennen die Reste vom Umfeld. Zusammen geben diese Merkmale einen Eindruck davon, wie die Befestigung im Gelände abgegrenzt ist.

Der Zugang zum Gelände führt vom südwestlichen Rand des Dorfplatzes zunächst über einen Hohlweg, anschließend am Feldrand entlang bis zum Wald. Für die Orientierung lässt sich der Verlauf in diese drei Abschnitte gliedern. Die Bedingungen am Feldrand können sich ändern; prüfen Sie den Weg daher vor dem Aufbruch.

Kirche und Wallfahrtstradition

Im zentralen Bereich des Dorfplatzes steht die barocke Kirche Mariä Himmelfahrt. Zu ihr gehören ein Friedhof und das ehemalige Pfarrhaus. J. Santini gestaltete die Kirche 1721–1723 um; die Jahresangaben beziehen sich auf diese Umgestaltung.

Vojslavice war seit den 1720er-Jahren für Marienwallfahrten bekannt. Sie waren vor allem mit einer kleinen Statue verbunden, die Gläubige „Uzdravení nemocných“ nannten. Neben der Baugeschichte der Kirche gehört diese Wallfahrtstradition zu den unterschiedlichen historischen Blickwinkeln auf den Ort.

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Zwei klassizistische Hofanlagen am Dorfplatz

Im nordwestlichen Teil des Dorfplatzes wurde 1841 eine klassizistische ländliche Volksbauernstelle mit umfangreichem Wirtschaftsbereich errichtet. Im westlichen Teil befindet sich eine weitere klassizistische ländliche Hofanlage aus dem Jahr 1842, die einen wertvollen städtebaulichen Bestandteil der Bebauung bildet. Die Datierungen liegen nur ein Jahr auseinander, doch Lage und beschriebene Merkmale helfen, die beiden Anlagen auseinanderzuhalten: Bei der ersten ist der Wirtschaftsbereich hervorzuheben, bei der zweiten ihre Bedeutung für das städtebauliche Gefüge.

Der Vojslavický most und der Blick zur Talsperre

Der Vojslavický most ist eine einzigartige zweistöckige Brücke über das Tal der Želivka nahe Humpolec im Kraj Vysočina. Die untere Bogenbrücke stammt aus den Jahren 1939–1950. Heute führt über sie eine Straße der III. Klasse, die Vojslavice und Hořice verbindet. Damit stehen an der Brücke Bauweise und Verkehrsverbindung nebeneinander: Die zweistöckige Konstruktion macht sie zu einem besonderen technischen Bauwerk, während ihre untere Ebene Teil der Straßenverbindung ist.

Von der unteren Ebene bietet sich ein Blick auf den Švihov-Stausee. Dieser Blick ergänzt die bauliche Perspektive um die Landschaft des Želivka-Tals; die Sichtverhältnisse können dabei variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Buřenice, Dobrá Voda, Chystovice, Libkova Voda, Pošná, Staré Bříště, Nová Buková, Samšín

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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