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Panenska Rozsicka: Quelle, Blüten und Kunst

Unterkünfte in Panenska Rozsicka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Panenská Rozsíčka lässt sich über einen markanten Landschaftspunkt erschließen: Die Moravská Dyje entspringt auf einer Wiese zwischen Wäldern, zwei Kilometer nördlich des Ortes. Die Quelle liegt unterhalb des Hügels Hřeben auf 653 Metern Höhe. An der Quelle verbinden sich Landschaft und Kunst; im Dorf kommen historische Spuren hinzu. So stehen für Ihre Zielwahl zwei Schwerpunkte nebeneinander: die Quelle mit ihrer Kunststation sowie die Geschichte des Ortes. Wer Natur und Kunst gern mit Ortsgeschichte verbindet, findet hier mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Quelle, Kunst und Natur im Jahreslauf

An der Quelle stehen die Skulptur „Jarní studánka“ und die blau-weiße Baumskulptur „Zrození“. Gemeinsam bilden sie die erste Station der Kristkovy podyjské glyptotéky. Lubo Kristek schuf die künstlerische Pilgerroute 2005–2006; sie führt durch Tschechien, Österreich und die Slowakei und umfasst skulpturale Stationen. Die Quelle ist damit zugleich ein konkreter Ort in der Landschaft und der Auftakt eines grenzüberschreitenden Kunstprojekts.

Je nach Jahreszeit blühen an der Quelle Frühlingsknotenblumen, Primeln, Margeriten, Nelken und eine gelbe Schwertlilie. Wer den Naturaspekt besonders gewichten möchte, kann die Reisezeit berücksichtigen; die beiden Skulpturen setzen daneben einen dauerhaften Kunstbezug.

Elf stattliche Linden stehen rund um die Schule und auf dem Dorfplatz. Damit bietet neben der Quelle auch der Dorfplatz einen eigenen grünen Bezugspunkt im Ortsbild.

Wanderweg und Radroute

Auch die Wege bieten unterschiedliche Orientierung. In der Nähe von Panenská Rozsíčka führt ein grün markierter Wanderweg von Třešť zur Quelle der Moravská Dyje. Die Radroute 5091 führt durch Panenská Rozsíčka und verläuft anschließend 2,1 Kilometer bis zur Quelle. Beim Wanderweg geben Třešť und die grüne Markierung Orientierung, bei der Radroute die Nummer 5091 und der Abschnitt zur Quelle. Die 2,1 Kilometer beschreiben dabei diesen Abschnitt von Panenská Rozsíčka zur Quelle, nicht die gesamte Radroute. Prüfen Sie die Routendetails vor der Fahrt.

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Geschichte und Ortsbild

Die vermutlich älteste Erwähnung von Panenská Rozsíčka stammt aus dem Jahr 1351. Die vermutlich älteste Erwähnung von Panenská Rozsíčka stammt aus dem Jahr 1351. Ab 1538 gehörte ein Teil von Panenská Rozsíčka zum Kloster Nová Říše; der andere Teil sowie Bezděkov und Stejští gehörten zur Herrschaft Třešť der Vencelík. Damit stehen 1351 für die frühe Nennung und ab 1538 für eine später geteilte Herrschaftszugehörigkeit – zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte.

Ein gusseisernes Kreuz auf Granitsockel wurde 1851 errichtet. Im unteren Teil von Panenská Rozsíčka steht ein ähnliches gusseisernes Kreuz auf einem Granitsockel; dort ist die Jahreszahl 1864 eingemeißelt. Die beiden Jahreszahlen haben unterschiedliche Rollen: 1851 bezeichnet die Errichtung des einen Kreuzes, 1864 die Inschrift am ähnlichen Kreuz.

Unterkunft mit lokaler Vorgeschichte

Das Penzion Dyje entstand durch den umfangreichen Umbau des örtlichen Schulgebäudes. Seine bauliche Vorgeschichte bildet einen eigenen Unterkunftsbezug neben den Natur- und Kunstmotiven an der Quelle.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jihlava.

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