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Nížkov: Kirche, Beinhaus und Radrouten

Unterkünfte in Nížkov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nížkovs Nikolauskirche und das Beinhaus daneben bilden einen Schwerpunkt der Ortsgeschichte. Hinzu kommen kleinere Denkmale, eine steinerne Brücke sowie Rad- und Naturthemen. Wenn Sie ein Reiseziel nach konkreten Interessen auswählen, finden Sie hier sowohl Baugeschichte als auch eine beschriebene Radrundroute und eine natürliche Formation an der Sázava.

Kirche und Beinhaus: mehrere historische Bezugspunkte

Die Kirche des heiligen Nikolaus wurde um 1245 im frühgotischen Stil an der Stelle einer Holzkirche errichtet. 1753 bis 1754 wurde sie im Barock- und klassizistischen Stil umgebaut; dabei kam ein barockes Langhaus hinzu. Die beiden Bauphasen setzen unterschiedliche architektonische Akzente: Der frühgotische Ursprung geht dem späteren Umbau um mehrere Jahrhunderte voraus.

Ein hölzernes Renaissance-Taufbecken aus der Zeit um 1600 ergänzt die Baugeschichte um ein Ausstattungsstück aus einer weiteren Epoche. Neben der Westfassade der Kirche steht das Beinhaus von Nížkov, das aus dem Jahr 1709 stammt. Es enthält vier Stapel aus Schädeln und Knochen von fast 8.000 Menschen. Untersuchungen von sieben Proben aus dem Beinhaus ergaben, dass sechs ins Mittelalter datieren, darunter ins 13. Jahrhundert sowie in den Zeitraum 1307–1363. So treffen an Kirche und Beinhaus Bauphasen, Ausstattung und unterschiedliche historische Datierungen aufeinander.

Kleindenkmale und örtliche Orientierung

Das Bildstöckchen an der Straße nach Sázava stammt aus dem Jahr 1748 und ist ein Beispiel des volkstümlichen Barocks. Vor dem alten Pfarrhaus steht eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1869. In der Umgebung von Nížkov befinden sich außerdem mehrere steinerne Kreuze, die überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Die Kreuze sind damit als Gruppe im Umfeld verortet, während die Statue und das Bildstöckchen jeweils eigene konkrete Bezugspunkte haben.

Eine steinerne Brücke führt über den Nížkovský potok. Sie liegt 100 Meter unterhalb des Dorfplatzes in Richtung Polná und wurde 1889 erbaut. In der Umgebung von Nížkov verfügt die Červený mlýn über eine funktionierende Wasserturbine zur Stromerzeugung. Diese Beispiele ergänzen die religiösen Bildwerke um ein Bauwerk zur Querung des Bachs und ein technisches Detail.

Radrouten und Ausflugstipps

Die kommunale Ausflugsempfehlung „Rozhledna Rosička – cyklo-stezka 19 – bukové arboretum“ beschreibt eine 21,5 Kilometer lange Radrundroute. Sie führt von Nížkov über Rosička, Sázava, Ronov, Olešenka und Buková zurück nach Nížkov. Die Radroute führt auf den 645 Meter hohen Rosičský kopec, auf dem ein Aussichtsturm steht. Die genannten Orte und die Rückkehr nach Nížkov machen den Verlauf als Runde nachvollziehbar.

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Eine andere Orientierung bietet der Radweg 4336 Dobronín–Nížkov–Sázava: Er verläuft durch das Katastergebiet der Gemeinde und verbindet Dobronín, Nížkov und Sázava. Damit sind zwei unterschiedliche Angaben zum Radfahren verbunden: eine Radrundroute mit Start und Rückkehr in Nížkov und ein Radweg, der drei benannte Orte verbindet. Für Ihre Routenwahl können Sie abwägen, ob Sie eine Rundfahrt mit Start und Ziel in Nížkov oder den Radweg mit den Orten Dobronín, Nížkov und Sázava suchen.

Für Ausflugstipps zu Fuß und mit dem Fahrrad gibt es die Publikation „Okolím Nížkova na kole a pěšky“. Sie ist in der Gemeindekanzlei erhältlich. Wenn Sie das Heft nutzen möchten, prüfen Sie die Verfügbarkeit vor Ort.

Žlutá skála an der Sázava

Als Naturthema kommt Žlutá skála hinzu, eine natürliche Formation am linken Ufer der Sázava. Žlutá skála liegt etwa 1,5 Kilometer flussaufwärts von der Bahnstation Nížkov.

Weitere Reiseziele entdecken: Fryšava Pod Žákovou Horou, Bukov, Uhřínov, Vatín, Velke Mezirici, Hamry Nad Sázavou, Jimramov, Obyčtov

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.

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