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Jankov U Pelhřimova: Moorlandschaften und Granitgeschichte

Unterkünfte in Jankov U Pelhřimova

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jankov U Pelhřimova verbindet geschützte Feuchtlandschaften mit einer eigenen Geschichte der Granitgewinnung. Für die Wahl des Reiseziels stehen damit Naturraum und Ortsgeschichte als unterschiedliche Blickwinkel zur Verfügung. Hinzu kommt eine religiöse Tradition mit einem an den Festtag der heiligen Anna gebundenen Jahrestermin. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese Themen Ihnen dabei helfen, zu entscheiden, welche Seite Jankovs Ihr Interesse besonders anspricht.

Schutzgebiete und Feuchtlandschaften

Das Naturschutzgebiet Prameniště Jankovského potoka erstreckt sich über die Katastergebiete von Jankov, Vyskytná und Opatov. Geschützt werden ein Quellgebiet, eine Aue und ein naturnaher Bachlauf mit feuchten und torfigen Wiesen sowie Fragmenten von Moorflächen. Damit umfasst die Beschreibung unterschiedliche Elemente eines Feuchtgebiets: den Ursprung des Wassers, das vom Wasser geprägte Gelände und den Bachlauf selbst. Zum Schutzgebiet gehört außerdem eine Population von Fischottern.

Innerhalb der Gemeinde Jankov, im Katastergebiet Jankov u Pelhřimova, liegt das Naturschutzgebiet U Miličovska. Es schützt einen gut erhaltenen Komplex artenreicher Moor- und Wiesengesellschaften. Im Vergleich zur Verbindung aus Quelle, Aue und Bachlauf steht hier dieser Komplex aus Moor und Wiesen im Mittelpunkt. Die unterschiedlichen Schutzmerkmale bieten Naturinteressierten zwei konkrete Blickwinkel auf die Feuchtlandschaften der Gemeinde.

Ein weiterer Schutzbezug ist das Nationale Naturdenkmal Jankovský potok, das auch Jankov u Pelhřimova umfasst. Es ist größer als 70 Hektar. Zu den Schutzgründen zählt das regional einzigartige Vorkommen der kritisch gefährdeten Flussperlmuschel. Die Flussperlmuschel ist damit als Schutzgrund dieses Naturdenkmals benannt; die Population von Fischottern gehört zum Schutzgebiet Prameniště Jankovského potoka. Diese Unterscheidung ordnet die beiden Arten ihren jeweiligen Schutzgebietsbezeichnungen zu.

Granit und handwerkliche Ortsgeschichte

Der Steinbruch in Jankov steht für eine andere Seite der Ortsgeschichte. Der Steinmetz Jaroslav Křížek eröffnete ihn um die Jahreswende 1941/1942. Der kleine Grubensteinbruch wurde von einer einzigen Person ausgehoben. Aus festem, hochwertigem Granit stellte man dort Pflastersteine, Bordsteine und Baustein her; Sprengstoff kam dabei nicht zum Einsatz.

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Die genannten Produkte machen die Verwendung des Granits anschaulich: Pflastersteine dienten als Belag, Bordsteine als Begrenzung und Baustein als Baumaterial. Zusammen mit dem Abbau durch eine einzelne Person ergibt sich ein konkretes Bild der damaligen handwerklichen Arbeit. So stehen neben den geschützten Lebensräumen auch Material, Herstellungsweise und die historische Nutzung des Granits als Themen für eine Reise nach Jankov.

Annenwallfahrten und Reiseinteressen

In Jankov wurden jährlich Annenwallfahrten an dem Sonntag gefeiert, der dem 26. Juli am nächsten lag, dem Festtag der heiligen Anna. Das Wallfahrtsdatum war somit nicht fest an den 26. Juli gebunden, sondern richtete sich nach dem nächstgelegenen Sonntag. Weil sich die Wochentage im Kalender verschieben, änderte sich auch das Datum der Feier von Jahr zu Jahr. Der religiöse Bezug blieb dabei der Festtag der heiligen Anna.

Die Naturgebiete, die Geschichte des Granitabbaus und die Annenwallfahrt eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Jankov: Sie können sich bei Ihrer Reisezielwahl an geschützten Lebensräumen und Arten orientieren, an der früheren Steinbearbeitung oder an der religiösen Tradition. Welche dieser Themen für Sie den Ausschlag gibt, lässt sich so bereits bei der Suche nach einem Hotel mitbedenken.

Weitere Reiseziele entdecken: Vystrkov, Krasonov, Sudkuv Dul, Nova Cerekev, Salačova Lhota, Eš, Včelnička, Kaliště U Humpolce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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