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Hybrálec: Bergbaugeschichte und Kapelle

Unterkünfte in Hybrálec

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hybrálec im historischen Jihlavaer Erzrevier

Hybrálec liegt im historischen Jihlavaer Erzrevier. Zur Bewachung der wichtigen Handelsroute von Jihlava nach Humpolec wurde der Ort gegründet. Hybrálec entstand durch deutsche Besiedlung im mittleren Teil der damaligen Českomoravská vrchovina. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1315 und nennt den Ort Eberharsdorf. Der Gründungszweck verweist auf die Handelsroute, während der überlieferte Ortsname einen eigenen Anhaltspunkt zur frühen Geschichte bildet. Der genannte Gründungszweck und die Lage im Erzrevier setzen zwei unterschiedliche historische Akzente. Für Reisende mit Interesse an Ortsgeschichte verbindet Hybrálec damit regionale Einordnung und lokale Entwicklung.

Die Kapelle sv. Václava

Die Kapelle sv. Václava ist ein spätbarocker Sakralbau volkstümlicher Prägung. Sie wurde 1828–1829 als dominantes Gebäude auf dem Dorfplatz errichtet. Ihre Fassade ist durch Pilaster gegliedert und wird von einem Volutengiebel abgeschlossen; auf dem Dach sitzt ein kleiner Dachreiter. Pilaster sind flache, säulenartige Wandgliederungen und liegen anders als freistehende Säulen an der Fassade. Der Volutengiebel ist durch geschwungene, eingerollte Formen geprägt, während der Dachreiter als kleiner turmartiger Aufbau auf dem Dach erscheint. Diese Begriffe lenken den Blick von der Fassadenordnung über den Giebel bis zur Dachsilhouette und machen die einzelnen Merkmale leicht unterscheidbar. Die spätbarocke Einordnung und die volkstümliche Prägung beschreiben die Bauart aus zwei Perspektiven. Die erste schriftliche Erwähnung von 1315 und die Bauzeit 1828–1829 markieren unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte. Die Kapelle und ihr Grundstück stehen gemeinsam unter Denkmalschutz.

Štola sv. Jana Nepomuckého: Bergbaugeschichte und Zugang

Zur Bergbaugeschichte gehört die Štola sv. Jana Nepomuckého, die auch Trpasličí jeskyně heißt. Sie wurde 1776 geöffnet und erreichte nach einigen Jahren Betrieb eine Länge von 330 Metern. Name, Öffnungsjahr und historische Längenangabe machen die Štola zu einem konkreten Bezugspunkt für Hybrálecs Bergbaugeschichte. Für einen Besuch ist der heutige Zustand entscheidend: Der Stollen ist derzeit unzugänglich und überflutet. Prüfen Sie diese Bedingungen vor einem Besuch erneut. Die Wegbeschreibung zum Stollen führt vom Parkplatz nahe dem Teich Borovinka über die Abzweigung Hybrálec von der Straße Nr. 38. Der Weg verläuft über den Damm des Teichs und am Wald entlang. Da sich Straßen- und Parkplatzbedingungen ändern können, empfiehlt sich eine aktuelle Prüfung der Wegsituation vor dem Aufbruch.

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Hybrálec im Verlauf des Großen touristischen Rundwegs

Auch der Große touristische Rundweg um Jihlava führt durch Hybrálec. Sein Verlauf führt von Rantířov über Plandry und Hybrálec bis nach Zborná. Für die Einordnung des Ortes ist das eine andere Perspektive als der Blick auf einzelne Denkmale: Die Kapelle steht für sakrale Architektur, die Štola für den Bergbau, der Rundweg für die Folge mehrerer Orte. So können Sie zwischen einem lokalen Kulturthema und dem über Hybrálec führenden Streckenverlauf unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Kamenice, Brzkov, Vápovice, Bohuslavice, Dolni Smrcne, Ježená, Šimanov, Mysliboř

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jihlava.

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