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Hornice: Kapelle, Festung und Teiche

Unterkünfte in Hornice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hornice vereint sakrale Architektur, archäologische Spuren und Reste einer Festungsanlage mit benannten Teichen und einem Wasserlauf. Für einen Aufenthalt lassen sich so mehrere Seiten des Ortes kennenlernen: Baugeschichte, frühe Besiedlung und Landschaft. Die historischen Zeiträume reichen von einer auf das 10. Jahrhundert datierten Höhensiedlung bis zur Fertigstellung einer Kapelle im frühen 20. Jahrhundert. Zur Planung eines Besuchs der Festungsanlage gehört auch der Zugang vom südöstlichen Ortsrand.

Kapelle und Gedenken

Die Kapelle sv. Jana Nepomuckého ist aus Ziegeln errichtet. Ihr Grundriss ist rechteckig und hat einen dreiseitigen Abschluss. Dieses Ende verändert den Verlauf der sonst rechteckigen Grundform und ist ein markantes Detail ihrer äußeren Gestaltung. Die Kapelle wurde 1920–1921 fertiggestellt. Eine marmorne Gedenktafel aus dem Jahr 1922 ist in das Bauwerk eingelassen; sie trägt die Namen von Opfern des Ersten Weltkriegs. Die beiden Daten haben unterschiedliche Bezüge: 1920–1921 bezeichnet die Fertigstellung der Kapelle, 1922 das Jahr der Gedenktafel.

Höhensiedlung und Festungsanlage

Auf dem Turecký kopec im Katastergebiet von Hornice befindet sich eine befestigte Höhensiedlung; ihre Besiedlung wird ins 10. Jahrhundert datiert. Die Bezeichnung verbindet zwei Aspekte des Ortes: seine Lage auf einer Anhöhe und seinen befestigten Charakter. Die Festungsanlage Tvrz Hornice gehört zu einem späteren Zeitrahmen. Keramikfunde datieren ihre aktive Existenz vom Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. Für die zeitliche Einordnung ist die Unterscheidung wichtig: Das 10. Jahrhundert bezieht sich auf die Höhensiedlung, die späteren Angaben auf die Festungsanlage. An deren östlicher Zugangsseite sind ein Graben und ein Wall erhalten. Das ehemalige Burgareal Hornice wurde im 14. Jahrhundert neben dem heutigen Obecní rybník errichtet.

Teiche, Wasserlauf und örtliche Wegmarken

Der Hornický rybník liegt am östlichen Rand von Hornice. Die Bihanka tritt westlich der Gemeinde in deren Katastergebiet ein, nachdem sie den Teich Asuán durchflossen hat. Damit sind zwei unterschiedliche Wasserbezüge benannt: der Teich am östlichen Ortsrand und der westliche Eintritt der Bihanka ins Katastergebiet. Die Výklenková kaple Hornice ist ein kleines Sakralbauwerk mit klassizistischem Erscheinungsbild. Sie steht an der Kreuzung Hornice–Velký Újezd–Kojatice. Ein Bildstock an der Straße nach Kojatice ist ein weiteres lokales Wahrzeichen.

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Zugang und Veranstaltung

Der Zugang zur Festungsanlage führt vom südöstlichen Ortsrand über einen Weg entlang der Häuser zum Teich Bobák und über dessen Damm. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Bedingungen. Der jährlich stattfindende Abfisch des Obecní rybník zieht laut einem Bericht aus dem Jahr 2025 jedes Jahr mehr als 1.000 Menschen aus der Umgebung an. Wenn Sie Ihre Reise auf den Abfisch abstimmen möchten, prüfen Sie den Veranstaltungstermin vorab. Die Namen der Teiche helfen dabei, die Bezüge auseinanderzuhalten: Der Abfisch gilt dem Obecní rybník, der Hornický rybník liegt am östlichen Ortsrand von Hornice.

Weitere Reiseziele entdecken: Radkovice U Budče, Bačkovice, Střítež, Mladoňovice, Chlístov, Rácovice, Bochovice, Zahrádka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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