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Horní Radslavice: Landschaft, Wanderweg und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Horní Radslavice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel für Horní Radslavice suchen, können Landschaft, Wandern und Ortsgeschichte unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Zielwahl setzen. Der Ort liegt an der Straße II/349 zwischen Bochovice und Pohořílky, einem Ortsteil von Otín. Diese Lage ordnet Horní Radslavice geografisch ein; Tal, Berg, Wanderweg und historische Ereignisse geben der Entscheidung verschiedene inhaltliche Bezugspunkte.

Landschaft zwischen Bach und Berg

Im südlichen und östlichen Teil des Gebiets prägt vor allem das Tal des Svatoslavský potok die Landschaft. Dazu gehören Auen und steile, überwiegend bewaldete Hänge. Der Svatoslavský potok trennt Horní Radslavice vom östlich gelegenen Berg Strážnice. Dieser erreicht eine Höhe von 564 Metern und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Im Süden grenzt das Gebiet an den Naturpark Přírodní park Třebíčsko; der Bach bildet dort die Grenze. Damit ist der Svatoslavský potok sowohl Teil des Talbilds als auch ein geografischer Bezug zwischen Ort und Naturpark.

Ein Nebenfluss ist räumlich anders einzuordnen: Er entspringt in einem Waldgebiet westlich von Horní Radslavice unterhalb des Berges Posekaný. So treffen der östliche Höhenbezug, das Tal und ein westlicher Wasserlauf als verschiedene Landschaftsmerkmale zusammen.

Wandern und Wasser

Durch das Katastergebiet von Horní Radslavice führt ein blau markierter Wanderweg. Für Wanderinteressierte ist er ein konkreter Bezugspunkt; der Strážnice ergänzt den Landschaftsaspekt durch seine Ausblicke. Westlich des Orts liegt der Teich Luční, der Möglichkeiten zum Baden und Angeln bietet. Wenn Sie eine dieser Aktivitäten einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Bedingungen vor Ort. Die räumlichen Bezugspunkte unterscheiden sich: Der markierte Weg verläuft durch das Katastergebiet, der Teich liegt westlich des Orts. So lassen sich Wandern und die Möglichkeiten am Luční als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

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Dorfplatz und Ortsgeschichte

Auf dem Dorfplatz steht ein Glockenturm. Mehrere historische Kreuze befinden sich in Horní Radslavice und seiner Umgebung. Der Glockenturm ist an einem konkreten Platz verortet, während die Kreuze den Ortsbezug auf die Umgebung erweitern. Die erste schriftliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 1377. 1409 verkaufte Ladislav z Kravař na Meziříčí Horní Radslavice mit Zustimmung von Anežka, der Tochter des verstorbenen Jan von Meziříčí, an Janko, Štědroň und Mikuláš aus Bochovice. Der Verkauf erfolgte mit Zustimmung von Anežka, der Tochter des verstorbenen Jan von Meziříčí. 1436 kam es wegen des Erbes von Bochovice zu einem Streit um Raclavice, den historischen Namen von Horní Radslavice. Im folgenden Jahr wurde zwischen den Parteien eine Vereinbarung geschlossen. Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Etappen: auf die erste Erwähnung 1377 folgten der Verkauf 1409 und der Streit 1436 mit der Vereinbarung im Folgejahr. So bieten die örtlichen Bezugspunkte am Dorfplatz und die datierten Ereignisse verschiedene Zugänge zur Geschichte des Orts.

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