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Hořice U Humpolce: Brückenbau, Dorfanger und Landschaft

Unterkünfte in Hořice U Humpolce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hořice U Humpolce lässt sich über bauliche und landschaftliche Themen einordnen. Dazu gehören ein Brückenbauwerk mit zwei Bauphasen, Gebäude und Gedenkstein am Dorfanger sowie die Landschaft des Gebiets. Für Ihre Reiseplanung können Sie diese Schwerpunkte danach unterscheiden, ob Sie sich vor allem für technische Baugeschichte, lokale Architektur, Geländeformen oder die Verkehrslage interessieren.

Brückenbau in zwei Phasen

Der Vojslavický silniční most besteht aus einer unteren Bogenbrücke aus den Jahren 1939 bis 1950 und einer oberen Brücke, die zwischen 1972 und 1979 errichtet wurde. Die Zeiträume markieren zwei klar getrennte Bauphasen: Auf die untere Bogenbrücke folgte Jahrzehnte später die obere Brücke. Diese Chronologie macht die zeitliche Entwicklung des Bauwerks nachvollziehbar. Im Gemeindegebiet von Hořice ist der Vojslavický silniční most das einzige unbewegliche Kulturdenkmal, das im Zentralen Verzeichnis der Kulturdenkmäler eingetragen ist. Für Reisende mit Interesse an technischer Baugeschichte verbindet die Brücke damit eine konkrete Chronologie mit einer besonderen Stellung im Gemeindegebiet.

Dorfanger und lokale Baukultur

Auch der Dorfanger bietet einen konkreten Zugang zum kulturellen Erbe von Hořice. An seiner Nordseite befindet sich ein kulturell wertvolles Haus mit Elementen der Volksarchitektur. Ein Gedenkstein wurde in die Mitte des Dorfangers versetzt; er wird als „smírčí kámen“ bezeichnet und als kulturhistorisch wertvolles Objekt geführt. Haus und Stein setzen unterschiedliche Akzente: Beim Haus stehen die Architekturmerkmale im Vordergrund, beim Stein seine Benennung und seine kulturhistorische Einstufung. So reicht der Blick auf die örtlichen Kulturmerkmale über den Brückenbau hinaus und schließt Gebäude und Gedenkstein am Anger ein.

Radweg und Straßenlage

Der Radweg Nr. 0084 verläuft durch den nördlichen Teil der Siedlung Hořice entlang der Straße III/13027. Damit sind sowohl die Routennummer als auch ein konkreter Siedlungsabschnitt und die begleitende Straße benannt. Diese Kombination kann Ihnen bei der Kartenorientierung helfen, wenn Sie den örtlichen Verlauf einordnen möchten. Die Autobahn D1 von Prag nach Brünn verläuft um Hořice herum. Radweg und Autobahn geben unterschiedliche Hinweise: Der Radweg betrifft einen Abschnitt der Siedlung, während die Angabe zur D1 deren Verlauf um Hořice beschreibt.

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Landschaft und Wasser

Das Gebiet von Hořice ist überwiegend von einer Landschaft mit gegliederten Hügel- und Berglandreliefs des Typs Hercynica geprägt; die Nutzung ist forstwirtschaftlich-landwirtschaftlich. An den südöstlichen bis östlichen Rändern geht das Relief allmählich in eingeschnittene Täler über. Für Ihre Einordnung sind Relief und Nutzung zwei verschiedene Merkmale: Das Relief beschreibt die Geländeformen, die forstwirtschaftlich-landwirtschaftliche Nutzung eine weitere Seite des Gebiets. Der bedeutendste Wasserkörper für Hořice ist ein Teil des Stausees Švihov an der Želivka. Der Stausee dient der Trinkwasseraufbereitung. Damit ergänzen ein benanntes Gewässer und seine Funktion die Beschreibung der Geländeformen und Nutzung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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