Číhošť – Kirche und Erinnerungsorte zu Josef Toufar
Unterkünfte in Číhošť
Číhošť bietet mehrere klar unterscheidbare Schwerpunkte: die gotische Kirche Mariä Himmelfahrt, Erinnerungsorte zu Josef Toufar sowie die Cesta Josefa Toufara und die 23. Etappe der Centrální stezka. Auch der geometrische Mittelpunkt der Tschechischen Republik befindet sich im Ort. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt suchen, können Sie zunächst entscheiden, ob Kirchenarchitektur, Gedenken oder eine Verbindung mit einer Route Ihren Besuch prägen soll. Die praktischen Vorbereitungen unterscheiden sich: Für Kirche und Ausstellung ist eine Vereinbarung nötig, für Wege sollten Sie Markierungen und Bedingungen prüfen, und bei einer Tagesetappe lohnt sich ein Blick auf die Zugverbindungen.
Kirche Mariä Himmelfahrt und Ausstellung
Die Kirche Mariä Himmelfahrt wird bereits 1350 in Aufzeichnungen erwähnt. Sie ist ein einschiffiger gotischer Bau: Das Presbyterium schließt fünfseitig, die Sakristei befindet sich an der Nordseite. „Einschiffig“ beschreibt einen Hauptraum ohne weitere parallele Schiffe; das Presbyterium ist der Chorbereich der Kirche. Diese Begriffe machen den Grundaufbau greifbar, während das auffällige Ährenmauerwerk an der Außenfassade ein eigenes architektonisches Detail bildet.
Die Ausstellung Josef Toufar im Pfarrhaus wurde am 11. Dezember 2014 eröffnet. Besuche der Ausstellung und Besichtigungen der Kirche können nach vorheriger Vereinbarung stattfinden, in der Regel nach einem Gottesdienst oder zu einem anderen vereinbarten Termin. Wenn Sie beide Orte einplanen, stimmen Sie den Termin vorab ab und prüfen Sie die aktuelle Besuchsmöglichkeit.
Geschichte und Gedenken an Josef Toufar
Beim Číhošťský zázrak bewegte sich am 11. Dezember 1949 während einer Messpredigt das auf dem Tabernakel befindliche Kreuz mehrmals. Das Grab von Josef Toufar befindet sich vor dem Altar unter einer Steinplatte im Fußboden auf der Hauptachse der Kirche.
Das Denkmal Ecce Homo des Bildhauers Roman Podrázský erinnert an Josef Toufar und wurde am 22. September 1990 enthüllt. So begegnet Ihnen die Erinnerung sowohl als Grabstätte als auch als benanntes Denkmal; die Ausstellung im Pfarrhaus bildet einen weiteren Zugang zum Thema.
Wege und Ausflugsplanung
Der blau markierte Weg Cesta Josefa Toufara verläuft zwischen Leština und Smrčná durch Číhošť. Vor dem Aufbruch sollten Sie die Markierungen und Wegbedingungen prüfen. In Číhošť befindet sich außerdem der geometrische Mittelpunkt der Tschechischen Republik; er kann mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Motorrad angesteuert werden.
Auf der 23. Etappe der Centrální stezka zwischen Ledeč nad Sázavou und Golčův Jeníkov ist Číhošť die Hauptsehenswürdigkeit. Die Etappe kann als Tagesausflug unternommen werden, weil Start und Ziel mit dem Zug gut erreichbar sind. Prüfen Sie vor der Planung die Zugfahrpläne. Damit unterscheiden sich die Routenfragen: Bei der Cesta zählen der Verlauf durch Číhošť, die blaue Markierung und die Wegbedingungen; bei der Etappe stehen der Tagesausflug und die mit dem Zug erreichbaren Endpunkte im Vordergrund.
Besuch im Hasičské muzeum SDH
Das Hasičské muzeum SDH in Číhošť kann jederzeit nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden. Klären Sie den Termin vor Ihrem Besuch telefonisch, da sich Besuchsregelungen ändern können.
Für Kirche und Ausstellung gilt eine vorherige Vereinbarung, in der Regel nach einem Gottesdienst oder zu einem anderen abgestimmten Termin; beim Hasičské muzeum SDH erfolgt die Absprache telefonisch. Planen Sie diese Besichtigungen daher mit Blick auf die jeweilige Terminvereinbarung und klären Sie die Einzelheiten vorab.
Weitere Reiseziele entdecken: Klokocov, Zvěstovice, Nová Ves U Světlé, Veselý Žďár, Vilémov, Čachotín, Michalovice, Vepříkov.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.