Rebešovice – Radwege und Baugeschichte
Unterkünfte in Rebešovice
Rebešovice lässt sich für die Reiseplanung an zwei konkreten Themen ausrichten: Radfahren im Netz Brno–Wien und die Baugeschichte örtlicher Gebäude und Denkmale. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zunächst abwägen, ob die Route oder die Kulturgeschichte den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll. Die folgenden Details machen die unterschiedlichen Akzente greifbar.
Radfahren auf dem Brno–Wien-Netz
Die in Rebešovice genutzten Radwege sind Teil des Radwegenetzes Brno–Wien. Die Route verläuft überwiegend auf ruhigen Wegen abseits der Hauptstraßen und weist keine starken Steigungen auf. Da sich Routenführungen ändern können, prüfen Sie den aktuellen Verlauf vor der Abfahrt.
Im Herbst 2022 wurde die durch Rebešovice führende Radroute geändert und durch eine neue Umgehung ersetzt. Die damals beschriebene Umgehung verlief zunächst am Flussufer, führte über Felder zum Rebešovický rybník, an der örtlichen Weidenzucht vorbei und über eine kleine Brücke über den Ivanovický potok. Dahinter schloss sie wieder an die bestehende Route Richtung Olympia an.
Baugeschichte und Denkmale
Der Zámeček
Propst Benno Brancouzský ließ den Zámeček 1694 an der Stelle eines älteren freien Hofes errichten. Im Zámeček befindet sich die Kapelle der hl. Dorota, in der jeden Samstag eine Messe stattfindet. Im Gebäude befinden sich außerdem ein Schlossrestaurant und eine Bibliothek. Wenn Sie eines dieser Angebote oder die Messe in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vorher die aktuellen Angaben; Besucherangebote und Gottesdienstregelungen können sich ändern.
Kapelle des hl. Johannes Nepomuk
Am Hang unterhalb des Zámeček, bei einer Wasserquelle, steht die Kapelle des hl. Johannes Nepomuk. Der spätbarocke Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert; an der Quelle befindet sich eine Statue des Heiligen. Die Kapelle gilt als wertvolles kulturhistorisches Denkmal und prägt den Charakter von Rebešovice.
Rokoko-Kreuz und Glockenstube
Das Rokoko-Kreuz aus Gusseisen stammt aus dem Jahr 1778. Es steht auf einem ungewöhnlichen Sockel aus rotem Sandstein mit einem hohen Relief der schmerzhaften Jungfrau Maria. Auf dem Dorfplatz steht die klassizistisch-rustikale Glockenstube. Sie wurde um 1830 errichtet und hat einen quadratischen Grundriss. Die Bauzeiten ordnen die Objekte: Auf den Zámeček von 1694 folgen das Kreuz von 1778 und die Glockenstube um 1830; nur bei der Glockenstube ist das Jahr als ungefähr angegeben. Auch die beschriebenen Merkmale unterscheiden sich: Beim Kreuz stehen Material und Relief im Vordergrund, bei der Glockenstube Stil und Grundriss.
Sport und Veranstaltungen
Auch Veranstaltungen können bei der Wahl des Reisezeitraums eine Rolle spielen. TJ Sokol Rebešovice richtet alljährlich zahlreiche Sportveranstaltungen und Turniere aus. Bei den Rebešovické Hody am 7. und 8. Februar 2026 gehörten ein Umzug der Stárci durch das Dorf und eine von den Stárci vor dem Zámeček aufgeführte Moravská beseda zum Programm. Dieser Termin liegt in der Vergangenheit; falls ein Fest den Anlass Ihrer Reise bildet, prüfen Sie die Termine für Ihre geplanten Daten.
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