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Podomí entdecken: Siedlungsgeschichte und Wasserläufe

Unterkünfte in Podomí

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Podomí verbindet eine weit zurückreichende Siedlungsgeschichte mit konkreten Bezügen zu Bächen, einem Teich und lokalen Freizeitmöglichkeiten. Für Ihren Aufenthalt können Sie zwischen historischen Stationen und Aktivitäten im Ort unterscheiden. Besonders aufschlussreich sind die Entwicklung des Dorfes, das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und die verschiedenen Wasserbezüge.

Von der Gründung bis zur Textilmanufaktur

Podomí entstand während der Kolonisation der Region im 13. Jahrhundert und wurde als zweireihiges Waldhufendorf gegründet. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1349; damals wurde die Siedlung Boda genannt. Gründung und Erwähnung sind zwei unterschiedliche Bezugspunkte: Die Gründung verortet den Beginn im 13. Jahrhundert, die schriftliche Erwähnung überliefert den Namen Boda für das 14. Jahrhundert. Die frühe Ortsgeschichte lässt sich so nicht nur an einem Datum festmachen.

Der Bach Podomka teilte das ursprüngliche Dorf und sein Katastergebiet in einen östlichen und einen westlichen Teil. Der östliche Teil wurde zwischen 1550 und 1567 wiederbesiedelt. Auf dem Gut von Podomí richtete man 1803 eine Manufaktur für Weberei und Spinnerei ein. Diese Stationen erzählen von unterschiedlichen Veränderungen: von der Gliederung des Siedlungsraums bis zur Einrichtung einer Textilmanufaktur.

Gedenken und Spuren früherer Siedlungen

Zum Gedenken an 15 Einwohner von Podomí, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren, wurde 1921 ein Sandstein-Denkmal errichtet. Später versetzte man es von der Kreuzung im Ortszentrum in den Park auf dem Gelände der neuen Schule. Zur Geschichte des Denkmals gehören damit sowohl seine Errichtung als auch der spätere Wechsel des Standorts.

Die untergegangene Siedlung Hamlíkov liegt im Katastergebiet von Podomí, etwa 2 Kilometer südöstlich von Podomí. Dort sind zehn Relikte erhalten. Lage, ungefähre Entfernung und die Zahl der Relikte geben diesem historischen Ort einen eigenen Platz in der Geschichte des Gebiets.

Bäche und Teiche

Der Podomský potok fließt durch Podomí und Jedovnice und speist die Teiche Budkovický und Olšovec. Daneben ist die Podomka mit der historischen Gliederung des ursprünglichen Dorfes verbunden. Die beiden Wasserbezüge zeigen unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: Bei der Podomka geht es um die Teilung des Siedlungsraums, beim Podomský potok um seinen Verlauf durch zwei Gemeinden und die von ihm gespeisten Teiche.

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Der sogenannte Rájecký rybník liegt auf dem Gelände der untergegangenen Hälfte von Podomí. Menschen aus Podomí nutzen ihn für Winterspiele und Sportfischerei; überwiegend sind es Kinder und Jugendliche. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Bedingungen und den Zugang.

Etappe und Sportplatz

Die dritte Etappe der Stezka Blanenskem beginnt in Podomí und ist auch für Radfahrer geeignet. Startpunkt und Radeignung sind konkrete Anhaltspunkte für Ihre Tourenplanung. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen.

Der Mehrzwecksportplatz in Podomí wird regelmäßig auch von der Öffentlichkeit für Sport und Leibesübungen genutzt. Privatpersonen, Organisationen und Gruppen können den Platz mieten. Wenn Sie ihn einplanen möchten, klären Sie die aktuelle Verfügbarkeit und die Mietbedingungen vorab.

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