Oslavany – Bergbaugeschichte und Schlosskultur
Unterkünfte in Oslavany
Oslavany verbindet die Geschichte des Steinkohlebergbaus im Becken von Rosicko-Oslavansko mit dem Erbe eines Zisterzienserinnenklosters und Renaissance-Schlosses. Hinzu kommen ein Badebiotop, ein geologischer Lehrpfad, eine Kirche und ein Familienfreizeitpark. Für Ihren Aufenthalt stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Industrie- und Kulturgeschichte oder saisonale Freizeit am Wasser.
Bergbaugeschichte im Museum und am Förderturm
Das Museum für Bergbau und Energie Rosicko-Oslavanska vermittelt fast 250 Jahre Geschichte des Steinkohlebergbaus im Becken von Rosicko-Oslavansko. Ein maßstabsgetreues Modell eines Grubenstollens mit Bergbaulokomotive macht das Thema an einem konkreten Ausstellungsstück anschaulich. So verbindet das Museum einen langen regionalen Geschichtsbogen mit dem Modell eines unterirdischen Bergwerks.
Auch der Förderturm des Bergwerks KUKLA steht für die Industriegeschichte Oslavanys. Er wurde 1910–1911 als eines der modernsten Bergwerksbauwerke der Habsburgermonarchie errichtet. 2012 wurde er als öffentlich zugängliches Kulturdenkmal mit interaktiven Inhalten neu eröffnet. Diese Neueröffnung liegt in der Vergangenheit; prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Zugangsmöglichkeiten. Das Museum für Bergbau und Energie ist von Mai bis September an Wochenenden und an ausgewählten bedeutenden Tagen öffentlich zugänglich. Während der Sommerferien ist es dienstags bis sonntags geöffnet. Da der Zugang saisonal geregelt ist, prüfen Sie die Öffnungstage vor Ihrer Anreise.
Kloster, Schloss und Sammlungen
Das Zisterzienserinnenkloster in Oslavany, Vallis sanctae Mariae, war das erste Zisterzienserinnenkloster in Mähren. Nachdem es 1525 in weltlichen Besitz übergegangen war, wurde es zu einem Renaissance-Schloss umgebaut. Diese Abfolge führt vom mittelalterlichen Kloster zur späteren Schlossgeschichte.
Im Lapidarium im Schloss Oslavany werden architektonische Fragmente und Steinmetzarbeiten aus den Sammlungen des Museums in Ivančice präsentiert. Zu sehen sind Grabsteine von Bürgern aus Ivančice, Objekte aus dem ehemaligen jüdischen Viertel dieser Stadt sowie ein Fragment der Prangersäule vom Stadtplatz in Ivančice. Das Lapidarium-Projekt öffnete einen weiteren Teil des Schlosses für die Öffentlichkeit; aktuelle Besuchsmöglichkeiten sollten Sie vorab prüfen.
Das Feuerwehrmuseum Oslavany befindet sich im Erdgeschoss des Südflügels und zeigt Exponate und Dokumente. Zu seiner Sammlung gehören mehr als 100 Jahre alte Hand- oder Dampfspritzen. Im Vergleich zum Lapidarium richtet dieses Museum den Blick auf Feuerwehrgeschichte und historische Technik.
Kirche und geologischer Lehrpfad
Die Kirche St. Nikolaus in Oslavany ist gotischen Ursprungs und wurde später barock umgestaltet. Ein weiterer Blickwinkel auf die Landschaftsgeschichte bietet der wiederhergestellte Lehrpfad über das Permokarbon von RNDr. Lubomír Malý. Er liegt wenige hundert Meter vom Schloss Oslavany entfernt. Prüfen Sie den Zustand des Lehrpfads vor Ort, wenn Sie ihn einplanen.
Badebiotop und Freizeit
Der natürliche Badebiotop von Oslavany verfügt über einen öffentlichen Badesee, der während der Badesaison gegen Eintritt zugänglich ist. Zum Badebiotop gehört außerdem ein Kinder-Wasserbereich mit Planschbecken, Wasserspritzern und einer Spielfontäne. Besucherparkplätze für den Badebiotop und die Sportanlagen im Schlossgarten stehen in der Sportovní-Straße sowie auf dem Gelände des TJ-Stadions Oslavany zur Verfügung. Da sich Parkregelungen ändern können, prüfen Sie die aktuelle Situation vor der Anfahrt.
Permonium ist ein Familienfreizeitpark in Oslavany, der Abenteuer, Bewegung und Natur mit Geschichten aus einem ehemaligen Steinkohlebergwerk verbindet. Damit bietet es einen freizeitorientierten Zugang zum Bergbauthema, während das Museum dessen lange Geschichte und ein Modell eines Grubenstollens in den Mittelpunkt stellt.
Weitere Reiseziele entdecken: Velatice, Hradčany, Šerkovice, Loděnice, Želešice, Vlasatice, Predklasteri, Silůvky.
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