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Radčice: Dorfanger, Hofanlage und Routen

Unterkünfte in Radčice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Radčice vereint Routenbezüge im Gebiet von Vodňany mit volkstümlicher Architektur und Erinnerungsorten am Dorfanger. Im Ortskern stehen die Hofanlage čp. 20 und das Gefallenendenkmal im Mittelpunkt; zu den weiteren Orientierungspunkten gehören der Radčický vrch, der Lehrpfad Vodňany–Křtětice und der Loucký mlýn. Wenn Sie ein Hotel in Radčice suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach Kulturgeschichte oder Routenbezug ausrichten.

Routen und Landschaft

Die touristische Route „Okolo Vodňan“ führt von Křtětice nach Radčice und umfasst einen Aussichtspunkt auf dem Radčický vrch. Der Hügel gehört zu den bedeutenden Aussichtspunkten im Gebiet von Vodňany. Die Route verbindet damit einen benannten Verlauf mit einem konkreten Landschaftspunkt.

Der Lehrpfad Vodňany–Křtětice verfügt über sieben Stationen und einen Rastpavillon. Während „Okolo Vodňan“ Radčice und den Aussichtspunkt auf dem Radčický vrch einbezieht, ist der Lehrpfad durch seine Stationenfolge und den Rastpavillon gekennzeichnet. So lassen sich die Routen anhand unterschiedlicher Orientierungspunkte vergleichen.

Zum Loucký mlýn führt eine Route; dort schließt sie an den Radweg 1075 an, und eine Rückkehr nach Vodňany ist möglich. Dieser Routenhinweis ist vor allem für Reisende interessant, die den Anschluss an einen Radweg und eine mögliche Rückkehr nach Vodňany berücksichtigen möchten.

Dorfanger und Architektur

Das Ensemble volkstümlicher Bauten in Radčice umfasst Gebäude aus der Zeit vom ersten Drittel des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre. Ein konkret verortetes Beispiel ist die geschlossene ländliche Hofanlage čp. 20: Sie liegt im Ortskern und bildet einen Teil der Westseite des Dorfangers. Die kleine gemauerte Hofanlage gehört zur volkstümlichen Architektur und stammt ungefähr aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bei der Baugeschichte können Sie so die lange Zeitspanne des Ensembles der engeren Zeitstellung dieses einzelnen Hofs gegenüberstellen.

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Auf dem Dorfanger steht außerdem ein Gefallenendenkmal mit einem Relief, das eine Abschiedsszene darstellt. Das Denkmal wird dem Bildhauer František Lála zugeschrieben. Reliefmotiv und Künstlerzuschreibung ergänzen die Hofarchitektur um einen weiteren kulturhistorischen Bezug am selben Platz.

Die steinerne Bildsäule an der Straße zwischen Radčice und Vodňany stammt wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert. Die Bildsäule an der Südseite von Radčice gilt als wertvolles landschaftsprägendes Element. In der näheren Umgebung steht auch der steinerne Formanský sloup, der Brzdný kámen genannt wird und als technisches Denkmal gilt. Die Bildsäule und der Formanský sloup bieten damit unterschiedliche Ansatzpunkte für den Blick auf die örtlichen Denkmäler: eine wahrscheinliche historische Datierung und eine technische Klassifikation.

Weitere Orientierung im Gemeindegebiet

An der Blanice, neben dem Loucký mlýn, liegt im Gemeindegebiet von Radčice die Hospoda u Korittů mit Sitzplätzen im Freien. Damit lässt sich der Mühlenstandort sowohl über den Routenbezug als auch über die Lage des Lokals am Fluss einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Uzeničky, Pivkovice, Milejovice, Radějovice, Volyně, Radesov, Bílsko U Vodňan, Jinín

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Strakonice.

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