Zum Inhalt

Stribrec: Schmiede, Kulturgeschichte und Radroute

Unterkünfte in Stribrec

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wer ein Hotel in Stribrec sucht, kann die Reiseplanung an den kulturellen und historischen Themen des Ortes ausrichten. Dazu gehören die geschützte Schmiede, eine Kapelle aus dem Jahr 1860, Erinnerungsorte für Ivan Olbracht und Ema Destinnová sowie eine touristische Radroute, die hauptsächlich in den Sommermonaten genutzt wird. Die Schwerpunkte setzen unterschiedliche Akzente: Bau- und Ortsgeschichte stehen neben literarischen Bezügen und einer saisonal geprägten Aktivität.

Die Schmiede und ihre Baugeschichte

Die Schmiede in Stříbřec wird als gemauertes technisches Gebäude dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts zugeordnet. Als Kulturdenkmal ist sie seit dem 3. Mai 1958 geschützt. Sie gilt als architektonisch und städtebaulich wertvolles Beispiel dieses Bautyps. Kennzeichnend ist der vordere offene Bogen der Arbeitsvorhalle. Mit diesem Bogen wurde die Schmiede zu einem Symbol, das das Vorbild des südböhmischen Dorfes des 19. Jahrhunderts mitprägte. So verbindet sich an dem Bauwerk eine konkrete architektonische Besonderheit mit seiner Bedeutung für die Vorstellung eines südböhmischen Dorfes.

Kapelle, Kirche und Ivan Olbracht

Die Kapelle des heiligen Johannes von Nepomuk in Stříbřec stammt aus dem Jahr 1860. Die Kirche des heiligen Johannes von Nepomuk in Stříbřec dient bis heute religiösen Zeremonien. Wenn Sie die Kirche besuchen möchten, prüfen Sie vorab Termine und Zugang.

Auch die Erinnerung an Ivan Olbracht gehört zur Ortsgeschichte. Der Schriftsteller hielt sich während der Besatzungszeit von 1939 bis 1945 in Stříbřec verborgen. Im Garten vor der Schule erinnert eine Büste an ihn. Damit treffen hier ein klar umrissener historischer Zeitraum und ein konkreter Erinnerungsort aufeinander: Der Aufenthalt fällt in die Jahre der Besatzung, während das Denkmal dem Schriftsteller gewidmet ist.

Der Gutshof der Familie Hofbauer und Ema Destinnová

Zu den ältesten Gebäuden in Stříbřec gehört ein Bau, der ursprünglich als Festung errichtet wurde und später zum Gutshof der Familie Hofbauer wurde. Die Sängerin Ema Destinnová besuchte diesen Gutshof häufig. Seine Geschichte lässt sich zeitlich in zwei Stationen fassen: auf die ursprüngliche Festungsfunktion folgte die Nutzung als Gutshof der Familie Hofbauer. Destinnovás häufige Besuche ergänzen diese Baugeschichte um eine persönliche historische Verbindung.

Anzeige

Ein weiteres steinernes Denkmal für Ema Destinnová steht in der näheren Umgebung von Stříbřec am Ufer der Nová Řeka. Von der Brücke in Stříbřec ist es zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichbar; die konkreten Wegverhältnisse können variieren. So lässt sich die mit Destinnová verbundene Geschichte sowohl über den Gutshof als auch über einen eigenen Erinnerungsort am Flussufer betrachten.

Radfahren in den Sommermonaten

Durch Stříbřec führt eine bedeutende touristische Radroute, die hauptsächlich in den Sommermonaten genutzt wird. Wenn Sie eine Radtour als Schwerpunkt Ihres Aufenthalts planen, ist dieser saisonale Bezug ein hilfreicher Orientierungspunkt. Prüfen Sie vor der Fahrt die konkreten Routenangaben vor Ort. Damit stehen für die Reiseplanung zwei unterschiedliche Themen nebeneinander: die historischen Bau- und Erinnerungsorte sowie eine Radroute mit vorwiegender Nutzung im Sommer.

Weitere Reiseziele entdecken: Rapšach, Blato, Plavsko, Jarosov Nad Nezarkou, Županovice U Dešné, Jindřichův Hradec 1, Červený Hrádek, Cep.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jindřichův Hradec.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.