Radhostice: Radwege und Baugeschichte
Unterkünfte in Radhostice
Für die Wahl eines Reiseziels lässt sich Radhostice anhand zweier Themen betrachten: Radwege mit benannten Endpunkten und Durchgangsorten sowie historische Kapellen und Kirchen. Hinzu kommen der Libotyňský potok, der durch den Ort fließt, und das südlich gelegene Landschaftsschutzgebiet Šumava. Lštění, ein Ortsteil der Gemeinde Radhostice, hat eigene Routen- und Baugeschichtspunkte. So können Sie Radfahren, Landschaft und Architektur als unterschiedliche Schwerpunkte Ihrer Reise betrachten.
Radwege und Landschaft
Der Radweg Nr. 1249 führt von Vlachovo Březí nach Mlák durch Radhostice und Libotyně. Der Radweg Nr. 1075 verläuft von Protivín nach Vimperk durch Lštění, einen Ortsteil der Gemeinde Radhostice. Für den Vergleich zählen damit drei konkrete Angaben: die Nummer, die Endpunkte und die benannten Durchgangsorte. So können Sie abgleichen, welche der beiden Routenangaben zu den Orten passt, die Sie in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.
Der Libotyňský potok fließt durch Radhostice. Südlich des Ortes liegt das Landschaftsschutzgebiet Šumava. Wenn Sie Aktivitäten im Schutzgebiet planen, prüfen Sie zuvor dessen Grenzen. Damit stehen ein Gewässer im Ort und ein Schutzgebiet südlich davon als unterschiedliche räumliche Bezüge fest.
Kapellen und Kirchen in Radhostice und Lštění
In Lštění steht östlich der Kirche über einer Quelle die Kapelle des heiligen Adalbert, auch Dobrá Voda genannt. Sie wurde 1725 neu errichtet. Die Wallfahrtskirche des heiligen Adalbert im Ortsteil entstand von 1739 bis 1741 nach Plänen von Antonín Erhart Martinelli. Historisch zogen Pilger viermal jährlich zu dieser Wallfahrtskirche: am Ostermontag, am 23. April, am Pfingstmontag und am 15. August. Die Bauzeit und die historische Pilgertradition geben dieser Kirche unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte.
Die Kapelle Mariä Himmelfahrt in Lštění stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie ist vierseitig angelegt und besitzt ein Kreuzgewölbe, einen bemalten Flügelaltar sowie eine Statue der heiligen Barbara. Neben der Datierung lässt sich hier also auch die Bauform mit konkreten Ausstattungsmerkmalen einordnen. Ein Kreuzgewölbe bezeichnet die Deckenform; der Flügelaltar gehört zur künstlerischen Ausstattung der Kapelle.
In Radhostice befindet sich die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk. Sie wurde wahrscheinlich 1842 von Jakub Bursa erbaut; die Jahreszahl am Portal weist auf diese Zuschreibung hin. Als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik ist sie unter der Nummer 39319/3-3739 geführt.
Eine Nischenkapelle gegenüber dem Haus Nr. 23 gilt als wertvolles Beispiel des Volksbarocks. Ihre ungewöhnliche dreieckige Form hat Nischen an jeder Seite. Im Vergleich zur vierseitigen Kapelle Mariä Himmelfahrt in Lštění werden so unterschiedliche Grundformen greifbar.
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