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Malenice entdecken

Unterkünfte in Malenice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Malenice lassen sich zwei Themen unterscheiden: sakrale Baugeschichte und Naturgeschichte. Die örtlichen Bauwerke verweisen auf mittelalterliche Fundamente, historische Kirchenräume und eine romanische Kapelle; die Höhle in der Jiřičků skála lenkt den Blick auf kristallinen Kalkstein und Hinweise auf eine Nutzung in der Eiszeit. Wenn Sie ein Hotel in Malenice suchen, können diese unterschiedlichen Akzente Ihre Wahl des Reiseziels mitprägen: Interessieren Sie sich stärker für Bauformen und religiöse Traditionen oder für die Verbindung von Felsformation und Naturgeschichte? Die folgenden Orte geben zu beiden Interessen konkrete Anhaltspunkte.

Kirche, Fara und mittelalterliche Spuren

Das Gebäude Fara Malenice steht auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Festung. An der Kirche St. Jakobus des Älteren befindet sich ein Presbyterium aus dem frühen 14. Jahrhundert. Das Presbyterium ist der Chorraum im Altarbereich und benennt damit einen konkreten Teil des Kirchenbaus. Hinter dem Altar sind außerdem Reste von Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erhalten. Die Zeitangaben unterscheiden die beiden Merkmale: Das Presbyterium stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert, die Malereireste aus der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts. Fara und Kirche zeigen dabei unterschiedliche historische Zeugnisse: hier Fundamente einer Festung, dort ein datiertes Bauteil und erhaltene Wandmalerei.

Kapelle St. Wenzel und örtliche Geschichte

Die Kapelle St. Wenzel setzt einen anderen architektonischen Akzent. Sie wurde im Stil einer romanischen Rotunde errichtet; eine Rotunde ist ein Rundbau, und die Bezeichnung romanisch verortet die Bauform in einer historischen Architektursprache. Bei der im September stattfindenden Wenzelswallfahrt dient die Kapelle als Wallfahrtsort. Damit verbinden sich Bauform und religiöse Funktion als zwei unterschiedliche Aspekte derselben Kapelle. Auf dem örtlichen Friedhof ruhen unter anderem der Architekt Josef Zítek und der Regisseur Zdeněk Podskalský.

Höhle und Naturgeschichte

Die Höhle in der Jiřičků skála ist eine natürliche Sehenswürdigkeit in einer Felsformation aus kristallinem Kalkstein. Entdeckt wurde sie 1920. Die in der Höhle gefundenen Knochen weisen darauf hin, dass sie Wildtieren bereits während der Eiszeit als Unterschlupf diente. Die beiden Zeitangaben erfüllen unterschiedliche Rollen: 1920 ist das Jahr der Entdeckung, die Eiszeit bezeichnet die deutlich frühere Nutzung, auf die die Knochen hinweisen. So verbindet die Höhle eine konkrete geologische Umgebung mit einer vorsichtigen naturgeschichtlichen Deutung.

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Ausstellungen im IKS-Zentrum

Der Ausstellungsraum des IKS-Zentrums Malenice wird für Dauerausstellungen genutzt. Da sich das Ausstellungsprogramm ändern kann, prüfen Sie aktuelle Angaben vorab, wenn Sie sich für eine bestimmte Ausstellung interessieren.

Eine zeitliche Perspektive wählen

Auch die zeitliche Perspektive hilft bei der Einordnung: Die kirchlichen Bauteile gehören ins frühe beziehungsweise in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, während die Höhle 1920 entdeckt wurde und Knochen auf eine Nutzung durch Wildtiere bereits in der Eiszeit hinweisen. So stehen mittelalterliche Baugeschichte und eine wesentlich ältere, vorsichtig erschlossene Naturgeschichte als unterschiedliche Themen nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Volary, Kristanov, Němčice, Tvrzice, Ktis, Šumavské Hoštice, Stožec, Budkov

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Prachatice.

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