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Dolní Hořice: Pacova hora, Höhle und Hartvíkov

Unterkünfte in Dolní Hořice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dolní Hořice bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: den Steinbruch und die Kalkofen-Geschichte an der Pacova hora, einen Lehrpfad mit Aussichtspunkt sowie Natur- und Kulturthemen in Hartvíkov. An klaren Tagen kann man von Dolní Hořice aus den Böhmerwald und sogar die Alpen sehen. Ob diese Fernsicht möglich ist, hängt vom Wetter ab.

Pacova hora: Gestein und Kalkofen-Geschichte

Die Pacova hora liegt im Katastergebiet von Dolní Hořice. An ihrem Südhang befindet sich ein großer Steinbruch. Dort zeigen sich abwechselnde Schichten aus feinkörnigem bis dichtem weißem Dolomitkalkstein und Amphibolit. Der Wechsel dieser Gesteinsarten macht den Steinbruch zu einem konkreten geologischen Thema der Gegend; die Beschreibung umfasst sowohl die Beschaffenheit des Dolomitkalksteins als auch das Nebeneinander der Schichten.

Mit der Pacova hora ist auch eine historische Station der Kalkbrennerei verbunden: 1848 wurde dort von fürstlicher Seite der erste eigentliche Kalkofen errichtet. Gestein und Industriegeschichte geben damit zwei unterschiedliche Blickwinkel auf denselben Berg. Der Steinbruch steht für die geologischen Schichten, der Kalkofen für die frühe Geschichte des Kalkbrennens an der Pacova hora.

Lehrpfad, Aussichtspunkt und Höhle

Die Chýnovská naučná stezka endet an einem Aussichtspunkt auf den Steinbruch an der Pacova hora, oberhalb der Chýnovská jeskyně in Dolní Hořice. Die Höhle selbst ist eine weitere markante Besonderheit: Sie ist die älteste öffentlich zugänglich gemachte Höhle und zugleich eine der größten Höhlen in Tschechien. Der Aussichtspunkt und die Höhle sind dabei unterschiedliche Bezugspunkte; der Endpunkt des Lehrpfads ist der Aussichtspunkt auf den Steinbruch.

Eine weitere Routenbezeichnung lautet „Přes hory i pod horami – z Tábora do Chýnovské jeskyně“. Diese Route führt in Richtung Dolní Hořice und Mašovice. Für die Planung ist der Unterschied hilfreich: Der Lehrpfad hat den genannten Aussichtspunkt als Endpunkt, während die andere Route eine Richtung durch mehrere benannte Orte vorgibt. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Zustand der Route.

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Hartvíkov und Pořín

Der Ortsteil Hartvíkov der Gemeinde Dolní Hořice liegt im Naturpark Polánka, in der bewaldeten Landschaft der Křemešnická vrchovina. Dort steht die neoromanische Kirche St. Peter und Paul aus den Jahren 1886–1887. Naturpark und Kirchenbau bieten zwei unterschiedliche Themen innerhalb Hartvíkovs: die bewaldete Landschaft einerseits und die Architekturgeschichte andererseits. Die Jahresangaben verorten den Kirchenbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

In Pořín können alle die Keramikwerkstatt besuchen, die sich für Handwerk interessieren. Wenn Sie den Besuch einplanen möchten, stimmen Sie die Arrangements vor Ihrer Anreise ab. So lässt sich der Handwerksbezug in die Reiseplanung aufnehmen, ohne ihn mit den Landschafts- oder Geschichtsthemen an der Pacova hora und in Hartvíkov zu vermischen.

Hotelwahl nach den Interessen der Reise

Bei der Suche nach einem Hotel in Dolní Hořice können die Themen der Reise den Ausgangspunkt bilden: Gestein und Kalkofen-Geschichte verweisen auf die Pacova hora, der Lehrpfad auf seinen Aussichtspunkt am Steinbruch, und Natur- sowie Kirchenbaugeschichte sind in Hartvíkov verankert. Wer sich besonders für Handwerk interessiert, kann außerdem die Keramikwerkstatt in Pořín einbeziehen und den Besuch vorab abstimmen. Die unterschiedlichen Orte und Themen helfen dabei, die eigenen Schwerpunkte für die Reise zu setzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Radenín, Pohnání, Sudoměřice U Bechyně, Lejčkov, Nová Ves U Mladé Vožice, Zlukov, Košín, Třebějice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tábor.

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