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Dolní Žďár: Radwege und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Dolní Žďár

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dolní Žďár und Horní Lhota liegen im Einzugsgebiet der Nežárka. Mehrere Radstrecken führen durch Dolní Žďár: die flussbegleitende Cyklostezka Nežárka, die Route Partnerství und ein kürzerer Radausflug. Kapelle, Bildstock und Ortsgeschichte setzen einen weiteren Schwerpunkt. Für Ihre Planung können daher sowohl die Streckenlänge als auch das Interesse an historischen Bauwerken eine Rolle spielen.

Radfahren: unterschiedliche Streckenlängen

Die Cyklostezka Nežárka ist 53 Kilometer lang und folgt dem Fluss vom Zusammenfluss der Kamenice und Žirovnice bis zur Mündung in die Lužnice. Auf ihrem Verlauf führt sie von Horní Žďár über Dolní Žďár nach Horní Lhota. Die Route lässt sich so in einen größeren Flussverlauf einordnen; zugleich nennt ihre Ortsfolge den Abschnitt durch Dolní Žďár. Für Trekkingräder ist die Cyklostezka Nežárka geeignet. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Bedingungen.

Auch die 61 Kilometer lange Radroute Partnerství führt durch Dolní Žďár. Eine deutlich kürzere Distanz hat der 19 Kilometer lange Radausflug „Jindřichův Hradec–Horní Pěna–Dolní Pěna“, der ebenfalls durch den Ort verläuft. Er ist als Familienausflug mit leichter körperlicher Schwierigkeit angelegt. Damit stehen verschiedene Gesamtlängen zum Vergleich: Der 19-Kilometer-Ausflug ist die kürzere Option gegenüber den 53 und 61 Kilometer langen Routen; die Angabe zur leichten Schwierigkeit gehört zu diesem Familienausflug.

Die Nežárka und das Wehr

Die Nežárka prägt auch eine praktische Frage für Flussfahrten in Dolní Žďár. Das Wehr ist bei höherem Abfluss teilweise befahrbar; am rechten Ufer ist Umtragen möglich. Ein technischer Katalog, zuletzt am 23. November 2011 aktualisiert, nennt diese Bedingungen. Da die Befahrbarkeit ausdrücklich vom Abfluss abhängt, prüfen Sie die Bedingungen vor einer Fahrt. Dieser Hinweis betrifft die Flussfahrt und ist von der Auswahl der Radstrecken zu unterscheiden.

Ortsgeschichte und Bauwerke

Dolní Žďár ist erstmals 1211 urkundlich erwähnt. Für Horní Lhota ist ein späterer historischer Schritt überliefert: 1869 wurde der Ort, früher auch Ovesná genannt, zu einer Ortssiedlung der Gemeinde Dolní Žďár. Die Daten beziehen sich damit auf unterschiedliche Punkte der Ortsgeschichte – die erste urkundliche Erwähnung Dolní Žďárs und die spätere Beziehung Horní Lhotas zur Gemeinde.

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Die Kapelle der heiligen Teresa von Ávila steht in Dolní Žďár an der Nežárka und besitzt einen Glockenturm. Ihr Charakter wird als volkstümlich-historistisch beschrieben. Gelegentlich finden in der Kapelle Gottesdienste statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach dem Termin.

Ein Bildstock aus dem 17. Jahrhundert ist ein weiteres historisches Bauwerk in Dolní Žďár. Auch Dolní mlýn (Niedermühl) gehört zur Ortsgeschichte: Dort ist ein gemischter Betrieb aus Mühle und Bäckerei überliefert, und die Mühlentechnik ist als Torso erhalten. Der Standort ist als unzugänglich geführt. So stehen neben den Radstrecken auch bauliche und historische Bezüge zum Ort im Mittelpunkt, ohne dass die nicht zugängliche Mühle als Besichtigungsziel eingeplant werden sollte.

Weitere Reiseziele entdecken: Vydří, Lutová, Nová Hlína, Sedlo, Jarosov Nad Nezarkou, Kačlehy, Kunžak, Polště.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jindřichův Hradec.

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