Borova Lada: Natur und Kultur entdecken
Unterkünfte in Borova Lada
Für eine Reise nach Borova Lada lassen sich Naturbeobachtungen, ein kurzer Moorweg, eine längere Rundroute und Kulturgeschichte als unterschiedliche Interessen berücksichtigen. Die beschriebenen Möglichkeiten reichen vom 1 km langen Weg an der Chalupská slať bis zum 62 km langen Vltavský okruh. Hinzu kommen eine saisonale Führung an der Rybí líheň und Einblicke in das Leben von Eulen. So können Sie bei der Planung nach Weglänge, Termin und Thema unterscheiden.
Moorlandschaft und Routen
In der Umgebung von Borova Lada beginnt der Weg zur Chalupská slať am Parkplatz Svinná Lada. Dieser liegt 1 km von Borova Lada in Richtung Kvilda. Die Chalupská slať bietet einen 1 km langen Weg mit geringem Schwierigkeitsgrad. Am Ende des Weges zur Chalupská slať öffnet sich der Blick auf den größten Moorsee Tschechiens, der eine Fläche von 1,2 ha hat, und auf das umliegende Moorgebiet.
Die beiden Kilometerangaben beschreiben unterschiedliche Dinge: Die eine bezeichnet die Entfernung des Parkplatzes zum Ort, die andere die Länge des Weges an der Chalupská slať. Das hilft, den Weg selbst von der Lage seines Ausgangspunkts zu unterscheiden. Eine deutlich längere Streckenplanung verlangt der 62 km lange Vltavský okruh. Von Kvilda aus führt er über Knížecí Pláně, Strážný, Lenora, Horní Vltavice und Borova Lada zurück nach Kvilda. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Wegbedingungen. Der Naturlehrpfad LES eignet sich für Familien mit kleinen Kindern.
Führungen und Tierbeobachtung
Die Rybí líheň Borová Lada bietet im Juli und August jeden Dienstag um 10 Uhr eine öffentliche Führung in Begleitung eines Mitarbeiters der Fischzucht. Da sich der Zeitplan ändern kann, empfiehlt es sich, den Termin vor dem Besuch zu prüfen. Der Zugang zu den Aufzuchtteichen verläuft über eine ebene Grasfläche ohne Steigung. Damit sind sowohl ein konkreter Führungstermin als auch eine Angabe zum Gelände an den Teichen Teil der Besuchsplanung.
Sovinec Borová Lada ist eine Außenvolierenanlage mit Eulen aus den Šumava-Wäldern in einem alten Steinbruch bei Borova Lada. Durch Beobachtungsgucklöcher lassen sich auch Verhaltensdetails der Eulen beobachten, etwa das Brüten und die Nahrungsaufnahme. Während die Rybí líheň eine Führung zu einer festgelegten Saisonzeit anbietet, steht beim Sovinec die Beobachtung der Tiere durch die Gucklöcher im Mittelpunkt. So unterscheiden sich diese Naturthemen nicht nur durch ihre Inhalte, sondern auch dadurch, worauf Sie bei Ihrer Planung achten können.
Kulturgeschichte und historische Orte
Die Kapelle der Erhöhung des Heiligen Kreuzes, auch Kapelle St. Anna genannt, hat eine wechselvolle Geschichte. Die ursprüngliche Kapelle war der heiligen Anna geweiht und wurde 1860 errichtet. 1956 wurden die Kapelle und der anschließende Kreuzweg abgerissen; 2006 wurden beide wiederhergestellt. Die zeitliche Abfolge verbindet die ursprüngliche Errichtung mit Abriss und späterer Wiederherstellung.
Knížecí Pláně gehören zur Gemeinde Borova Lada und sind ein wichtiger Knotenpunkt von Wander- und Radwanderwegen. Dort wurden der Friedhof und die Grundmauern der Kirchenfront wiederhergestellt. Diese Zeugnisse unterscheiden sich von der Geschichte der Kapelle: Hier stehen erhaltene beziehungsweise wiederhergestellte Teile eines Friedhofs und einer Kirchenfront im Blickpunkt. Zusammen mit der Kapellenchronologie ergänzen sie die Naturziele um verschiedene kulturhistorische Themen.
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