Zum Inhalt

Mokrá: Graphitbergbau, Kapelle und Radroute

Unterkünfte in Mokrá

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wenn Sie bei der Wahl eines Aufenthaltsortes kulturhistorische Themen und eine Radroute berücksichtigen möchten, bietet Mokrá mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Dazu gehören die Geschichte des Graphitabbaus, die Josefova štola und die Kapelle im Ort. Im weiteren Umfeld ergänzt die Rybářská bašta bei Olšina das Bild um eine Ausstellung zu Fischerei und Jagd. Die Stationen unterscheiden sich in ihrem Bezug zu Mokrá: Der Bergbau erstreckte sich über das Gebiet des Ortes und seine Umgebung, während Kapelle und Siedlungsgeschichte direkt mit Mokrá verbunden sind.

Graphitbergbau und Josefova štola

Der Graphitbergbau im Gebiet von Mokrá und seiner gesamten Umgebung umfasste zwölf Schächte mit Tiefen von 40 bis 70 Metern. Auch die Jahreszahl 1846 gehört zur örtlichen Bergbaugeschichte: Der Graphitboom führte damals in Mokrá zu einer deutlichen Ausweitung des Bergbaus. Zusammen geben die Zahl der Schächte, ihre Tiefenspanne und das Jahr einen Eindruck von der räumlichen und zeitlichen Dimension dieses Themas.

Die Josefova štola ist ein Entwässerungsstollen aus dem Jahr 1897. Ein Entwässerungsstollen dient der Ableitung von Wasser; bei der Josefova štola lässt sich dieser technische Typ also mit einem konkreten historischen Bauwerk verbinden. Ein neu angelegter Schotter-Lehrpfad führt zu ihrem Portal. Das Portal der Josefova štola bei Mokrá nahe Černá v Pošumaví ist ein neu rekonstruiertes technisches Denkmal und gilt als geöffnet. Damit verbindet sich die Geschichte des Bergbaus mit einem benannten Weg zum Portal und einem rekonstruierten technischen Denkmal.

Kapelle und Siedlungsgeschichte

Auch die Kapelle in Mokrá hat eine klar datierte Geschichte: Sie stammt aus dem Jahr 1849. 1999 wurde sie vor dem vollständigen Verfall gerettet und restauriert. Die beiden Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Stationen – die Entstehung der Kapelle und ihre spätere Rettung. So ergänzt die Baugeschichte die längere Geschichte des Bergbaus um ein weiteres örtliches Thema.

In historischen Darstellungen wird Mokrá als wichtigstes Dorf des Siedlungsverbands Hirzův Újezd bezeichnet, der auch Mokerský Újezd genannt wird. Der historische Siedlungsverband ist nach dem Burggrafen Hirzo benannt. Er besaß das Gebiet vor 1263; sein Besitz wird erstmals in der Gründungsurkunde des Klosters Zlatá Koruna erwähnt. Diese Überlieferung gibt der Siedlungsgeschichte einen eigenen zeitlichen Rahmen und unterscheidet sie von den späteren Bau- und Restaurierungsdaten der Kapelle.

Anzeige

Radroute und weiteres Umfeld

Die Radroute Rybník Olšina führt von Černá entlang der Kalksteinbrüche von Muckov nach Muckov und biegt dort in Richtung Mokrá ab. Von Mokrá setzt sie sich zum Teich Olšina fort. Für die Orientierung auf der Route sind damit zwei unterschiedliche Abschnitte benannt: der Verlauf über Muckov auf Mokrá zu und die anschließende Fortsetzung von Mokrá zum Teich. Die Routenbeschreibung stellt so einen konkreten Bezug zwischen Mokrá und dem weiteren Verlauf in Richtung Olšina her.

Bei Olšina befindet sich im weiteren Umfeld von Mokrá die Rybářská bašta mit einer Ausstellung über Fischerei und Jagd. Sie bietet einen anderen thematischen Bezug als die örtliche Bergbau- und Siedlungsgeschichte. Wenn Sie Reiseziele nach ihrem Schwerpunkt auswählen, können Sie daher zwischen den historischen Stationen in Mokrá, dem Verlauf der Radroute und diesem Ausstellungsangebot im weiteren Umfeld unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Radslav, Muckov, Blizna, Plánicka, Dolní Vltavice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cerna V Posumavi.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.