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Vselibice: Landschaft und Kulturerbe

Unterkünfte in Vselibice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Všelibice liegt im Tal der Malá Mohelka. Das Gemeindegebiet ist sanft hügelig und von Mischwäldern geprägt; die Landschaft umfasst insgesamt 785 Hektar. Im verstreut besiedelten Gebiet wechseln große Weide- und Wiesenflächen mit großen Waldkomplexen. Offene Flächen und Wälder prägen damit gemeinsam den Charakter der Gemeinde. Neben der Landschaft bieten benannte Routen und Kulturzeugnisse konkrete Anhaltspunkte für die Planung eines Aufenthalts. Die Landschaft prägt das verstreut besiedelte Gemeindegebiet; das Ensemble in Budíkov und das Gehöft in Benešovice sind dagegen an konkrete Ortslagen gebunden.

Landschaft und Routen

Die Radroute T3048 verläuft durch das Gemeindegebiet von Všelibice. Am südwestlichen Rand des Gemeindegebiets führt eine blau markierte Wanderroute durch Čertova zeď, Hlavice und Mohelnice nad Jizerou. Die Routen lassen sich nach Aktivität und Lage unterscheiden: T3048 ist die benannte Radroute durch das Gemeindegebiet, während die Wanderroute dessen südwestlichen Rand betrifft. Wenn Sie eine der Strecken konkret planen, prüfen Sie die aktuelle Markierung und die Oberflächenbedingungen vor Ort.

Kulturgeschichte und Architektur

Všelibice wird erstmals im Jahr 1419 erwähnt. Ein konkreter Kulturpunkt steht im Zentrum von Budíkov, vor dem Haus Nr. 34: das Dreifaltigkeitsskulpturensemble Sousoší Nejsvětější Trojice. Geschaffen hat es 1865 der Steinmetz Matěj Beran. Standort, Entstehungsjahr und Urheber geben diesem Ensemble eine genaue Einordnung innerhalb der Ortsgeschichte.

Beim Sühnekreuz von Všelibice stehen Material, Form und Standortgeschichte im Vordergrund: Es ist ein grob behauenes Sandsteinkreuz und befindet sich wahrscheinlich nicht mehr an seinem ursprünglichen Standort. Die Einschränkung ist wichtig für seine Einordnung; seine heutige Lage sollte nicht mit dem ursprünglichen Standort gleichgesetzt werden.

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Das Gehöft in Benešovice stammt aus der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Zu ihm gehören ein giebelständig zum Dorfplatz ausgerichtetes Haus, ein Tor, ein zweigeschossiger Speicher, eine Scheune und die Reste einer weiteren Scheune. „Giebelständig“ bedeutet hier, dass die Giebelseite des Hauses zum Dorfplatz weist. Diese Ausrichtung hilft, das Wohnhaus von den weiteren Bestandteilen des Gehöfts zu unterscheiden. Nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Gebäude umfassend umgebaut. Für die architektonische Einordnung gehören deshalb sowohl die Entstehungszeit als auch die spätere Veränderung zusammen.

Die genannten Zeitpunkte zeigen unterschiedliche historische Etappen: Všelibice wird erstmals 1419 erwähnt, das Gehöft stammt aus der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, und das Ensemble in Budíkov entstand 1865. Die umfassenden Umbauten des Gehöfts folgten nach der Mitte des 19. Jahrhunderts.

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