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Louschnitz: Tal, Aussicht und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Louschnitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Louschnitz verbindet eine vom Bach geprägte Tallage mit benannten Aussichtspunkten, Spuren der Glasverarbeitung und kommunalen Kulturorten. Für Ihre Reiseplanung können Sie diese unterschiedlichen Schwerpunkte danach gewichten, ob Sie vor allem Landschaft, Handwerksgeschichte oder kulturelle Einrichtungen interessieren.

Landschaft, Wasser und Aussicht

Der Kopaňský potok fließt auf seiner gesamten Länge durch das Tal von Louschnitz und teilt die Gemeinde in zwei Teile. Entlang des Baches verläuft die Staatsstraße Nr. 10/E65 von Prag nach Harrachov. Die Loužnické lavičky werden als Orte zum Ausruhen, für Ausflüge und für schöne Ausblicke in die Landschaft gepflegt. Die Übersicht nennt acht Punkte: U Modřínu, U Posrané hrobky, U Zvoničky, U Chaty, U Velkého vršku, U Albíny, Na koupališti und Na Vyhlídce.

Ein weiterer Wasserbezug ist die Löschwasserreserve von Louschnitz. In den Sommermonaten kann man dort auf eigene Gefahr baden. Gespeist wird die Reserve vom Plchovský potok, der durch ein geschütztes Gebiet fließt. Die beiden Bäche haben unterschiedliche Bezüge zum Ort: Der Kopaňský potok prägt das Tal, der Plchovský potok speist die Reserve.

Mühle und Glasverarbeitung

Am nördlichen Rand von Louschnitz liegt die Mühle Nr. 1 am Kopaňský potok, einem linken Zufluss des Žernovník. Die Trasse des Mühlgrabens und seine Ufer sind im Gelände deutlich erkennbar. Damit sind sowohl der Standort der Mühle als auch der Verlauf des Grabens als konkrete Landschaftsmerkmale wahrnehmbar.

Zur Ortsgeschichte gehört auch die Herstellung von Modeschmuck. 1894 gab es in Louschnitz mehrere Betriebe dafür. Darunter war die Fabrik der Familie Link, in der Glasstäbe zu Perlen verarbeitet wurden. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde in Louschnitz das Perlenpressen an den Öfen eingeführt. Auf Kopani gab es eine Schleiferei für Glasringe, die örtlich Bengle genannt wurden. Diese Tätigkeiten stehen für verschiedene Formen der Glasarbeit: die Verarbeitung von Glasstäben zu Perlen, das Perlenpressen an Öfen und das Schleifen von Glasringen. Die Bezeichnung Bengle gehört dabei zu den Glasringen.

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Kultur und Ortsgeschichte

Der Glockenturm von Louschnitz wurde wiederaufgebaut und instand gesetzt. Am 28. September 2014 wurden der Turm und eine aus einer umgestürzten Linde geschnitzte Statue des heiligen Wenzel geweiht. Der Loužnický Betlém wird seit 2017 von Bedřich Rathouský gefertigt.

Das Kulturhaus-Sokolovna besteht seit 1963. Seine Räume eignen sich für Kultur- und Tanzveranstaltungen, Diskotheken, Theater- und Filmvorführungen, Vorträge, Ausstellungen, Sportveranstaltungen und Gymnastikstunden. Regelmäßig befindet sich dort die Gemeindebibliothek. Das Haus verbindet damit unterschiedliche kommunale Nutzungen: von Aufführungen und Vorträgen bis zu sportlichen Aktivitäten und Bibliotheksbetrieb.

Weitere Reiseziele entdecken: Puletschnei, Wlastiborsch, Koberwald, Pintschei, Josefsthal, Woleschnitz, Kleinskal, Drschke

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jablonec Nad Nisou.

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