Zum Inhalt

Újezd Svatého Kríze: Kirche, Schlossgeschichte und Radroute

Unterkünfte in Újezd Svatého Kríze

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Újezd Svatého Kríze verbindet Kirchenarchitektur und Ortsgeschichte mit einer Radroute, die durch den Ort führt. Wenn Sie einen Hotelaufenthalt planen, können Sie Ihren Schwerpunkt zwischen historischen Themen und dem Radfahren setzen. Die Kirche Povýšení sv. Kříže, der angrenzende Friedhof und das ehemalige Schloss bieten unterschiedliche kulturhistorische Anknüpfungspunkte; die Kocovy kameny und Route 2281 ergänzen diese Auswahl um weitere Interessen.

Kirche, Pfarrhaus und Friedhof

Die Kirche Povýšení sv. Kříže ist ein hochgotischer Bau, der vor allem im klassizistischen Stil und Ende des 19. Jahrhunderts umgebaut wurde. Im Presbyterium sind das ursprüngliche Gewölbe und Fragmente von Wandmalereien erhalten. Die ersten schriftlichen Hinweise auf die Existenz der Kirche stammen aus dem Jahr 1352. Bei den Innenraumdetails ist der Erhaltungszustand unterschiedlich: Das Gewölbe ist als ursprüngliches Bauteil erhalten, die Wandmalereien dagegen nur fragmentarisch.

Die Begriffe ordnen unterschiedliche Aspekte ein: Hochgotisch kennzeichnet den Kirchenbau, klassizistisch die vorherrschende Richtung der Umbauten und frühbarock das Pfarrhaus. So stehen mehrere architektonische Bezüge nebeneinander, ohne dass Kirche und Pfarrhaus dasselbe Bauwerk wären. Das frühbarocke Pfarrhaus aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts steht neben der Kirche. Der Friedhof grenzt an die Kirche; auf ihm befinden sich zahlreiche Grabsteine der früheren deutschen Einwohner der Gegend. Diese ergänzen die Baugeschichte um eine Perspektive auf die frühere Einwohnerschaft.

Die Zeitangaben bezeichnen unterschiedliche Dinge: 1352 steht für die ersten schriftlichen Hinweise zur Kirche, die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts für die Bauzeit des Pfarrhauses und die 1860er Jahre für die häufigen Besuche der Mánes. 1978 bezeichnet die Sprengung des Schlosses. So lassen sich schriftliche Überlieferung, Bauzeit, frühere Nutzung und Zerstörung voneinander unterscheiden.

Anzeige

Das ehemalige Schloss

Das ehemalige Schloss war von einem Park umgeben. In den 1860er Jahren waren Josef, Quido und Amálie Mánes häufige Gäste des Schlosses und fertigten dort zahlreiche Zeichnungen an. Nachdem eine Einheit des Grenzschutzes das Schloss verwüstet hatte, wurde es 1978 gesprengt. Die künstlerische Verbindung gehört damit zur früheren Geschichte des Gebäudes; das Schloss ist kein erhaltenes Bauwerk. So unterscheidet sich dieser historische Schwerpunkt von der Kirchenarchitektur und ihren erhaltenen Innenraumdetails.

Felsinschriften und Radroute

Im Umfeld von Újezd Svatého Kríze liegen die Kocovy kameny, Felsgruppen mit in Stein gemeißelten Inschriften von Jagdgesellschaften. Sie befinden sich unterhalb des 862 m hohen Velký Zvon. Prüfen Sie die konkreten Zugangsbedingungen vor Ort. Für Radfahrende führt die 31 km lange Route 2281 durch den Ort und verbindet Nemanice mit Bělá nad Radbuzou. Die Streckenlänge bezieht sich auf die gesamte Route, nicht allein auf ihren Abschnitt im Ort. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den Zustand der Route.

Weitere Reiseziele entdecken: Otov, Luženičky, Kdyne, Ceska Kubice, Neuměř, Krchleby, Pasečnice und Pelechy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Domažlice.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.