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Skapce: Kirche, Pfarrhaus und barocke Baugeschichte

Unterkünfte in Skapce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Skapce lässt sich für die Reiseplanung über seine Baugeschichte und die Radroute 2209 erschließen. Als weithin sichtbare Landmarke prägt der Kostel Nejsvětější Trojice das umliegende Gebiet. Direkt neben der Kirche steht das Pfarrhaus; beide Gebäude bilden ein wertvolles historisches Ensemble. Die Verbindung aus barocker Architektur und einer Route, die durch Skapce führt, macht den Ort für kulturhistorische Interessen ebenso wie für eine Reiseplanung mit dem Fahrrad relevant. Wenn Sie ein Hotel für die Reise nach Skapce suchen, bieten diese Themen konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre Ortswahl.

Barocke Kirche und Pfarrhaus

Der heutige Kostel Nejsvětější Trojice ist das Ergebnis eines barocken Umbaus unter dem Kladruber Abt Amand Streer. Seine Innenausstattung wurde vom Maler J. Kramolín gestaltet. Fresken und wertvolle zeitgenössische Ausstattung gehören zu den Merkmalen, die die Kirche zu einem der bedeutendsten Barockbauten im Raum Tachov machen. Fresken sind Wandmalereien; zusammen mit der Ausstattung geben sie einen konkreten Zugang zum künstlerischen Charakter des Bauwerks.

Das Pfarrhaus neben der Kirche wurde um 1720 erbaut und ist ein qualitätvolles barockes Gebäude. Als Teil des wertvollen historischen Ensembles ergänzt es den Sakralbau um einen anderen Gebäudetyp. Bis zur Aufhebung des Klosters Kladruby diente das Pfarrhaus den Äbten als Sommerresidenz. Kirche und Pfarrhaus stehen damit nicht nur räumlich nebeneinander: Ihre Bauformen und die frühere Nutzung des Hauses eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Ortsgeschichte.

Skapce und das Kloster Kladruby

Skapce wird erstmals 1115 in der Gründungsurkunde des Klosters Kladruby erwähnt. Das Kloster besaß den Ort bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1785. Die Jahreszahlen ordnen unterschiedliche Ereignisse: 1115 bezeichnet die erste Erwähnung, 1785 das Ende des Klosterbesitzes. Ein weiteres Datum betrifft die Kirche: Die Innenausstattung durch J. Kramolín wurde 1788 fertiggestellt, also drei Jahre nach der Klosteraufhebung. So lässt sich die zeitliche Abfolge von früher Erwähnung, Ende der Klosterherrschaft und Abschluss der Ausstattung voneinander unterscheiden.

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Der Bildstock Boží muka

Der Bildstock „Boží muka“ stammt aus dem Jahr 1694. Sein Aufbau ist klar gegliedert: Ein granitener Sockel und Schaft tragen einen kapellenartigen Aufsatz, den ein steinernes Kreuz abschließt. Von unten nach oben gelesen, wird die Folge der einzelnen Bauteile deutlich. Anders als das Ensemble aus Kirche und Pfarrhaus konzentriert sich der Bildstock auf ein einzelnes, vertikal aufgebautes Bauwerk. Er ergänzt den Blick auf Skapces historische Architektur um eine eigenständige Form.

Radroute und Buslinie

Die Radroute 2209 bietet eine konkrete Möglichkeit, Skapce in eine Radtour einzubeziehen. Ihre 13 Kilometer lange Gesamtstrecke verläuft von Prostiboř über Zhoř und Skapce nach Nedražice. Die Längenangabe bezieht sich auf die gesamte Route, nicht allein auf den Abschnitt durch den Ort. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Routenbedingungen. Für die Buslinie 490739 ist die Streckenfolge über Stříbro, Kostelec, Skapce und Zhoř aufgeführt; wenn Sie mit dem Bus planen, prüfen Sie vor der Abfahrt den aktuellen Fahrplan. Die Radroute ist mit einer Gesamtlänge angegeben, während bei der Buslinie die Streckenfolge und der aktuelle Fahrplan für Ihre Planung maßgeblich sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Brod Nad Tichou, Svojšín, Studanka, Erpužice, Kočov, Zhoř, Lestkov, Dubec

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tachov.

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