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Mutěnín: Kirchen, Friedhof und Radweg 2281

Unterkünfte in Mutěnín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mutěnín verbindet sakrale Baugeschichte mit einem jüdischen Friedhof, einer Radroute und einem geologisch bedeutsamen Steinbruch. Wenn Sie ein Hotel in Mutěnín suchen, können diese unterschiedlichen Themen die Ausrichtung Ihrer Reise prägen: Sie können historische Bauwerke, jüdische Friedhofsgeschichte, Radfahren oder Geologie in den Mittelpunkt stellen. Die sakralen Zeugnisse lassen sich nach Bauzeit und Anlass unterscheiden; Radweg und Steinbruch eröffnen zwei andere Blickwinkel auf den Ort.

Kirche des heiligen Bartholomäus

Die barocke Kirche des heiligen Bartholomäus wurde 1707 an der Stelle einer älteren Kirche errichtet. Das Baujahr bezeichnet die Errichtung des heutigen Kirchengebäudes; der Vorgänger bestand bereits zuvor. Der 32 Meter hohe Turm trägt an der Spitze eine Wetterfahne in Form eines Hahns. Im mit Steinplatten gepflasterten Boden des Kirchenraums befindet sich ein Zugang zur ehemaligen Gruft der Familie Wiedersperger. Bauzeit, Turmgestaltung und die frühere Familiengruft bilden unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte an der Kirche.

Jüdischer Friedhof und weitere sakrale Zeugnisse

Der jüdische Friedhof wurde 1642 auf dem Ovčí vrch angelegt und behutsam restauriert. Erhalten sind dort 162 Grabsteine oder Fragmente; die ältesten lesbaren Grabsteine stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Angaben beziehen sich auf verschiedene Aspekte: 1642 ist das Anlagedatum des Friedhofs, während die Datierung der ältesten lesbaren Steine auf die Mitte des 18. Jahrhunderts verweist. Auch die Zahl 162 schließt Fragmente ein. Der Friedhof ergänzt die Kirchenbaugeschichte um ein eigenständiges jüdisches Zeugnis in Mutěnín.

Bei den weiteren sakralen Orten beziehen sich die Jahreszahlen auf unterschiedliche Vorgänge. Die dem heiligen Sebastian geweihte Kapelle wurde 1852 als Familiengruft der Familie Wiedersperger an der Stelle einer früheren Holzkapelle errichtet. Die Kapelle der Maria, Königin des Himmels, liegt an der Straße nach Ostrov; sie wurde 1887 errichtet und 1992 rekonstruiert. Die Statue der schmerzhaften Muttergottes wurde 1720 errichtet und 2016 im Zuge einer Renovierung an ihren ursprünglichen Standort zurückversetzt. So lassen sich Errichtung, Rekonstruktion und Rückversetzung als verschiedene Kapitel der Ortsgeschichte einordnen.

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Radroute und geologischer Ort

Der Radweg 2281 ist 31 Kilometer lang und führt über Drahotín, Mutěnín und Hostouň. Die Längenangabe bezieht sich auf die Route insgesamt, nicht allein auf den Abschnitt in Mutěnín. Prüfen Sie vor Ihrer Radtour die aktuelle Routenführung.

Einen geologischen Schwerpunkt bietet der Mutěnínský lom. Der aufgelassene Steinbruch liegt im Quarzdiorit des Mutěníner Stocks und ist eine bedeutende Dokumentationslokalität des Domažlicer Kristallinikums. Er liegt an der Straße nach Starý Kramolín, hinter dem Teich auf einem Feld. Während die Kirchen, Kapellen und der Friedhof sakrale und kulturhistorische Themen aufgreifen, stehen beim Steinbruch das Gestein und seine geologische Einordnung im Mittelpunkt. Damit ergänzen Geologie und Radfahren die Bau- und Friedhofsgeschichte um zwei eigene Perspektiven für die Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Pocinovice, Postřekov, Všeruby U Kdyně, Kdyne, Tlumačov, Blížejov, Semněvice, Draženov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Domažlice.

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