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Kout Na Šumavě entdecken

Unterkünfte in Kout Na Šumavě

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kout Na Šumavě liegt in einem Talkessel, den ringsum Hügel wie ein Kranz umgeben. Dieser landschaftliche Rahmen verbindet sich mit einer Baugeschichte und einer jährlich wiederkehrenden Wallfahrt. Die Wallfahrt zum Georgstag findet jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem 24. April statt. Für Ihre Reiseplanung ist damit ein fester Bezugspunkt im Jahreskalender gegeben. Die Kombination aus Talkessel, historischer Architektur und wiederkehrendem Termin gibt einem Aufenthalt unterschiedliche mögliche Schwerpunkte.

Festung, Kirchen und Ortsgeschichte

Das älteste Gebäude in Kout Na Šumavě ist die ehemalige Festung. 1589 kaufte Jiří hrabě z Guttensteina das Gut Kout und ließ die Festung errichten. Architektonisch ist sie ein ursprünglich renaissancischer Herrensitz; historisch steht sie mit der nahe gelegenen Burg Rýzmberk in Verbindung. Damit lassen sich an der Festung sowohl ihre Entstehungsgeschichte als auch ein Bezug zu einer weiteren Burg nachvollziehen.

Im Ortszentrum steht südlich der ehemaligen Festung an einer Wegkreuzung die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit. Sie wurde 1827 errichtet und trägt zum unverwechselbaren Charakter des historischen Ortskerns bei. Ihr markantes Pyramidendach wird von einer oktogonalen Laterne und einer kleinen Zwiebelhaube ergänzt. Die Dachform gibt der Kapelle ein eigenes architektonisches Profil innerhalb der Ortsgeschichte.

Bei der Kirche St. Georg bildet eine 1704 errichtete Kapelle den ältesten Teil. Das Gebäude besteht aus einem rechteckigen Langhaus, einem schmaleren polygonalen Presbyterium, einer Sakristei und einem Turm. Das Presbyterium ist der Chorraum; seine Form unterscheidet ihn vom rechteckigen Langhaus. Bei der Kirche steht außerdem seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk.

Ein anderes architektonisches Bild bietet der Gloriet Klobouk: Der offene Bau hat ein hutförmiges Dach, das von vier steinernen Pfeilern getragen wird. Bei einer Reparatur wurde 1973 auf einem Balken die Jahreszahl 1723 gefunden. Auch die Geschichte der Brauerei Pivovar Kout na Šumavě ist mit einem konkreten Jahr verbunden: Sie entstand 1736 unter der Verwaltung der Familie Stadion.

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Radroute, Kapelle und Aussicht

Die Radroute 2014 führt von Mrákov am Steinbruch Tisová vorbei bis nach Kout Na Šumavě. Die Route verbindet damit die genannten Orte und den Steinbruch als Zwischenpunkt. Die genauen Routenbedingungen können sich ändern; prüfen Sie diese vor der Fahrt.

Etwa einen Kilometer südlich des Ortszentrums steht die Kapelle U tří křížů an einer grün markierten touristischen Route. Prüfen Sie vor einer Tour die Markierungen vor Ort. Von der Kapelle reicht die Aussicht auf Kout Na Šumavě, Kdyně, Rýzmberk, Koráb und die Umgebung. Die ungefähre Lageangabe und die Aussicht geben Ihnen zwei unterschiedliche Orientierungspunkte: die Position der Kapelle südlich des Zentrums und den Blick auf mehrere Orte und Landschaftsmerkmale.

Anreise planen

Durch Kout Na Šumavě führt die Bahnstrecke Domažlice–Horažďovice. Außerdem wird der Ort von der Buslinie Domažlice–Klatovy bedient, die zum Integrierten Verkehr des Bezirks Plzeňský kraj (IDPK) gehört. Für konkrete Reisedaten sollten Sie die Fahrpläne vor der Abfahrt prüfen, da sich Transportinformationen ändern können. So können Sie die Bahnstrecke und die Buslinie in Ihre Anreiseplanung einbeziehen, ohne von einem festen Fahrplan auszugehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Paryzek, Horní Kamenice, Úboč, Blížejov, Pobezovice, Pelechy, Lazce, Zahorany

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Domažlice.

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