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Horní Kozolupy: Radwege und Geschichte

Unterkünfte in Horní Kozolupy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mehrere Radstrecken führen durch Horní Kozolupy; zugleich reicht die Ortsgeschichte bis ins 13. Jahrhundert zurück. Für Ihre Reiseplanung bietet der Ort damit zwei konkrete Anknüpfungspunkte: unterschiedliche Streckenverläufe und historische Zeugnisse, die sich zeitlich einordnen lassen. Die angegebenen Routen unterscheiden sich sowohl in ihrer Länge als auch darin, ob sie als Rundkurs oder zwischen verschiedenen Orten verlaufen.

Radwege und Streckenverläufe

Die 80 Kilometer lange Radroute Kosí potok führt durch Horní Kozolupy. Ihr Verlauf führt zunächst durch das Tal der Hadovka und erreicht anschließend den Ort. Für die Route sollten Sie vor der Fahrt die Streckenbedingungen prüfen. Die Länge gibt dabei den Gesamtumfang der Route an; der Verlauf durch das Tal und die anschließende Ankunft in Horní Kozolupy beschreiben zwei konkrete Abschnitte ihrer Wegführung.

Eine kürzere markierte Strecke ist die 18,3 Kilometer lange Radroute 2215. Sie führt von Trpísty über Cebiv und Horní Kozolupy nach Černošín. Daneben gibt es den 31,5 Kilometer langen Rundkurs „K vodě dvakrát přes Hadovku“, der durch Strahov, Horní Kozolupy und Slavice führt. Die Routen lassen sich nach den angegebenen Distanzen und ihrer Form unterscheiden: Bei der 2215 ist eine Folge mehrerer Orte von Trpísty bis Černošín beschrieben, während die längere Strecke ausdrücklich ein Rundkurs ist.

Ortsgeschichte und die ehemalige Pfarrkirche

Die erste Erwähnung von Horní Kozolupy stammt aus dem Jahr 1237 und steht im Zusammenhang mit dem örtlichen Adeligen Šuchta von Kozolupy. Später kam der Ort unter die Herrschaft der Herren von Gutštejn. Im 16. und 17. Jahrhundert war Horní Kozolupy an das nahe gelegene Cebiv angegliedert; anschließend ging es dauerhaft an die Herrschaft Bezdružice über. Diese Stationen geben einen Überblick über die wechselnden historischen Zugehörigkeiten des Ortes, ohne sie mit der heutigen Gemeindezuordnung gleichzusetzen.

Auch die Geschichte der ehemaligen gotischen Pfarrkirche St. Peter und Paul reicht weit zurück: Sie ist seit dem 14. Jahrhundert belegt. Im 16. und 17. Jahrhundert war sie die einzige Pfarrkirche der Herrschaft Cebiv und diente den adligen Besitzern der Herrschaft als Begräbnisstätte. Nach zwei Bränden im Jahr 1947 wurde die Kirche 1950 abgerissen; als stehendes Gebäude ist sie nicht erhalten. Ihre Bedeutung liegt deshalb in der Geschichte des Ortes und der Herrschaft, nicht in einem heute bestehenden Kirchenbau.

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Historische Zeugnisse in Slavice

In Slavice ist die Kirche St. Laurentius seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts belegt. Das heutige Kirchengebäude stammt aus dem Jahr 1767. Ebenfalls in Slavice steht an der Straße nach Horní Kozolupy, unter Linden, eine Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes aus dem Jahr 1822. Diese beiden Bauwerke verweisen auf unterschiedliche Abschnitte der örtlichen Baugeschichte: Die Kirche verbindet eine frühe historische Erwähnung mit einem späteren heutigen Gebäude, die Kapelle ist mit ihrem Entstehungsjahr im 19. Jahrhundert datiert.

Von der Festung Slavice sind keine Überreste erhalten: Sie verschwanden um 1820 beim Umbau des Schlosses und beim Bau eines neuen Wirtschaftshofs. Dieser zeitliche Zusammenhang ergänzt die erhaltenen Kirchen- und Kapellenbauten um eine weitere historische Spur, deren bauliche Reste bereits im frühen 19. Jahrhundert verloren gingen.

Landschaft in der Umgebung

In der näheren Umgebung von Horní Kozolupy liegt der Naturpark Úterský potok. Bei der Ansiedlung „U silnice“, etwa zwei Kilometer westlich von Horní Kozolupy, stehen zwei geschützte Linden.

Weitere Reiseziele entdecken: Písařova Vesce, Sytno, Přimda, Prostiboř, Kokašice, Hošťka, Kříženec, Lom U Tachova.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tachov.

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