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Chotimer: Kulturgeschichte und Radroute

Unterkünfte in Chotimer

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Chotimer liegt im Tal des Bachs Zubřina. Zur Orientierung bei der Reiseplanung bieten sich zwei unterschiedliche Themen an: die Ortsgeschichte mit ihren Kulturdenkmalen und der markierte Radweg Freundschaft Nr. 2141, der durch den Ort führt. So lässt sich Chotimer sowohl über historische Zeugnisse als auch über seine Einbindung in eine längere Radroute einordnen.

Ortsgeschichte und frühere Feste

Chotimer wurde erstmals 1379 erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war Hněvek z Chotoměře Besitzer des Ortes. Für 1547 ist die ursprüngliche Feste als verlassen erwähnt. Sie stand auf einer Insel im Dorfteich. Die beiden Jahreszahlen verweisen auf verschiedene Abschnitte der Ortsgeschichte: Die Erwähnung von 1379 betrifft den Ort, während die Nachricht von 1547 den damaligen Zustand der Feste beschreibt. Wer sich für historische Ortsentwicklung interessiert, findet hier konkrete zeitliche Bezugspunkte statt einer bloßen allgemeinen Überlieferung.

Die Schlosskapelle und weitere Denkmale

Die Schlosskapelle des heiligen Johannes Nepomuk ist als unbewegliches Kulturdenkmal im tschechischen Denkmalregister unter der Nummer 22488/4-2035 geführt. Ihr gegliederter trapezförmiger Grundriss und drei Blechkuppeln bestimmen die überlieferte architektonische Beschreibung. Die Nischen an der Vorderseite der Fassade enthalten Statuen des heiligen Franziskus, des heiligen Josef und der heiligen Katharina. Damit kommen an der Kapelle sowohl die Bauform als auch die figürliche Ausstattung als eigene Aspekte ihres religiösen Charakters zur Sprache.

Zum geschützten Kulturerbe in Chotimer gehören außerdem die Statue des heiligen Johannes Nepomuk mit der Denkmalnummer 16455/4-2037 und die Kalvarienberg-Skulpturengruppe mit der Nummer 24976/4-2036. Die unterschiedlichen Einträge helfen, die einzelnen historischen Zeugnisse auseinanderzuhalten: Die Kapelle, die Statue und die Skulpturengruppe sind jeweils eigene Denkmale.

Der Fundplatz U Kalvárie

Auch die ältere Geschichte der Gegend ist durch einen Fundplatz belegt. U Kalvárie liegt auf Feldern östlich des Dorfes, oberhalb des Zusammenflusses von Zubřina und Hradišťský potok. Durch Oberflächenfunde wurde dort eine ausgedehnte prähistorische Siedlung festgestellt. Die Ortsgeschichte reicht damit über die schriftliche Erwähnung von Chotimer im Jahr 1379 hinaus. Für die Reiseplanung ist diese archäologische Einordnung von den Kulturdenkmalen im Ort zu unterscheiden: Sie beschreibt einen Fundplatz und seine Lage, nicht eine ausgewiesene Besucheranlage.

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Radweg Freundschaft durch Chotimer

Eine 2022 aktualisierte Tourismusbeschreibung führt den markierten Radweg Freundschaft Nr. 2141 durch Chotimer. Sie beschreibt ihn als 105 Kilometer lange grenzüberschreitende Verbindung vom touristischen Zentrum des Oberpfälzer Waldes im Landkreis Schwandorf, im Stadtzentrum von Nabburg, bis zum Regionalen Informationszentrum in Horšovský Týn. Der Abschnitt durch Chotimer gehört damit zu einer Route, deren angegebene Endpunkte deutlich über den Ort hinausreichen.

Für die tschechische Strecke nennt die Beschreibung Feld- und Waldwege sowie Nebenstraßen mit wenig Verkehr. Diese Angaben bieten einen Überblick über die Streckenarten im tschechischen Teil der Route, ohne jede einzelne Oberfläche dem Abschnitt in Chotimer zuzuordnen.

Straßenorientierung

Die Straße III/18315 verbindet Chotimer mit der III/18310 in Richtung Lštění.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Blížejov.

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