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Klopotovice: Kapelle, Kreuze und ländliche Landschaft

Unterkünfte in Klopotovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Klopotovice liegt am Rand des Obermährischen Tals und ist landwirtschaftlich geprägt. In der Ortsgeschichte begegnen Ihnen eine denkmalgeschützte Kapelle, religiöse Bildwerke und Erinnerungsorte aus verschiedenen Jahrhunderten. Auch die Landschaft gehört zum Charakter des Ortes: Fruchtbare Schwarzerdeböden, ein geringer Waldanteil und der Fluss Blata prägen das Katastergebiet.

Kulturdenkmäler und lokale Geschichte

Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk ist als Kulturdenkmal eingetragen. Sie wurde 1810 erbaut und geweiht. Zu ihren architektonischen Merkmalen zählen ein zurückgesetztes fünfeckiges Presbyterium und ein prismatischer Glockenturm. Zum Areal gehört die Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1740, die auf einem prismatischen Sockel steht. Das Denkmal des heiligen Johannes Nepomuk wurde 1740 restauriert und an seinen heutigen Standort versetzt.

Auch Kreuze erzählen von der Geschichte des Ortes. Kloboukův kříž stammt aus dem Jahr 1912 und steht an einem Feldweg von Klopotovice zur Straße Tovačov–Prostějov. Ein weiteres Kreuz aus dem Jahr 1882 befindet sich an einem Feldweg, der nach Tovačov führt. Das Kreuz von 1855 markierte einen Ort für einen würdevollen Abschied von den Verstorbenen. Diese unterschiedlichen Funktionen geben den Kreuzen jeweils einen eigenen historischen Bezug.

Mehrere Marienbildwerke erinnern an konkrete Personen und Ereignisse. Die Statue der Svatokopecká-Madonna wurde im Mai 1946 am Standort eines zerstörten Kreuzes errichtet; sie erinnert an die Verwüstung von Klopotovice am Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945. Die Hostýnská-Madonna gaben František und Františka Klobouk Ende des 19. Jahrhunderts in Auftrag. Urheber der Statue war A. Beck aus Kroměříž. Eine Pietà zeigt die Schmerzhafte Mutter Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus auf dem Schoß. Die Eheleute Krátký aus Klopotovice ließen sie 1898 zu Ehren und zum Lob der Jungfrau Maria anfertigen. Die Marienstatue, das Hauptkreuz auf dem Friedhof und das Denkmal für die Kriegsopfer im Ortszentrum sind Denkmäler von lokaler Bedeutung.

Das Freiheitsdenkmal aus dem Jahr 1922 erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner von Klopotovice und an die örtlichen Legionäre. Ein weiteres historisches Thema verbindet den Ort mit der Schlacht bei Tovačov: Das Sandsteindenkmal ist dem preußischen Major Eduard von Behr gewidmet und steht im Zusammenhang mit der preußisch-österreichischen Schlacht vom 15. Juli 1866. Auch die lokale Kulturgeschichte hat einen bekannten Namen: Der Komponist und Organist Václav Plachý wurde am 4. September 1785 in Klopotovice geboren.

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Landschaft und Orientierung

Das Katastergebiet von Klopotovice ist flach; der Höhenunterschied beträgt bis zu 10 Meter. Die Böden sind sehr fruchtbare Schwarzerde, während der Waldanteil gering ist. Die Blata durchquert das Gebiet von Nordwesten nach Südosten. Ihre Gesamtlänge dort beträgt 3 Kilometer, die Wasserfläche 3 Hektar. So stehen in Klopotovice landwirtschaftlich geprägtes Flachland und ein klar benannter Flusslauf nebeneinander.

Für die Straßenorientierung führen Verbindungen von Klopotovice in Richtung Prostějov, Přerov und Olomouc. Die Autobahn in Richtung Brünn–Olomouc liegt von Klopotovice aus in Richtung Prostějov 10 Kilometer entfernt. Prüfen Sie für Ihre Fahrt die aktuelle Route und Straßenbedingungen. Die genannten Kulturdenkmäler und die Landschaft setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Kapelle, Kreuze und Erinnerungsorte erschließen die lokale Geschichte, während Blata, Schwarzerdeböden und das flache Katastergebiet die landwirtschaftliche Prägung verdeutlichen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Prostějov.

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