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Kladníky: Kapelle, Windmühle und Radroute

Unterkünfte in Kladníky

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kladníky liegt im Tal des Flusses Šišemka und an den südöstlichen Hängen des Massivs Maleník. Die örtliche Geschichte lässt sich an der Kapelle Mariä Heimsuchung, der ehemaligen Windmühle und den Hinweisen auf eine Festung nachvollziehen; zugleich führt die Záhorská-Radroute auf ihrer Runde durch den Ort. Kulturhistorische Punkte und eine Radetappe bieten unterschiedliche Perspektiven für die Reiseplanung.

Kapelle und religiöse Zeichen

Die Kapelle Mariä Heimsuchung wurde 1925 an der Stelle eines Glockenturms errichtet, der bereits 1848 gebaut worden war. Am 13. September 1925 wurde die Kapelle geweiht. Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Bauwerke: 1848 für den Glockenturm, 1925 für Bau und Weihe der Kapelle. An ihr befindet sich eine Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs; direkt daneben steht eine Statue des heiligen Antonius.

Auch an den Ortsausgängen stehen religiöse Zeichen. In Richtung Hlinsko befindet sich eine Statue Jesu Christi, in Richtung Lhota eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. Am Ortsausgang in Richtung Bezuchov und Šišma steht ein Holzkreuz. Bei der Windmühle steht außerdem eine Statue der Hostýn-Maria. So finden sich solche Zeichen sowohl bei einzelnen örtlichen Bauwerken als auch an den genannten Ausgängen.

Die ehemalige Windmühle

Die ehemalige hölzerne Windmühle von Kladníky stammt aus dem Jahr 1829. Ihr Innenleben wurde 1983 in das Walachische Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm überführt. Das Gerüst der Mühle wurde infolge unzureichender Pflege vollständig zerstört. Für die Einordnung ist deshalb wichtig, Gebäude und Innenleben auseinanderzuhalten: Das Innenleben wurde nach Rožnov überführt, während das Gerüst zerstört wurde.

Als unbewegliches Kulturdenkmal war die Windmühle vom 3. Mai 1958 bis zum 28. August 2008 geschützt; dieser Schutz besteht inzwischen nicht mehr. Die Schutzzeit gehört damit zur Geschichte des Bauwerks und ist von seinem früheren Baujahr zu unterscheiden. Zusammen mit der Überführung des Innenlebens und der Zerstörung des Gerüsts bilden diese Angaben verschiedene Stationen der Windmühlengeschichte.

Ortsgeschichte und Festung

Die Geschichte von Kladníky beginnt in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die örtliche Festung verfiel während des Dreißigjährigen Krieges. Ihr Standort wird im nördlichen Teil des Ortes bei den Häusern Nr. 4 und 5 vermutet; der Platz wurde früher „Zámčisko“ genannt. Archäologisch bestätigt ist der Standort nicht. Die vermutete Lage und der frühere Name bieten eine Orientierung für die historische Einordnung, ohne aus dem vermuteten Platz einen gesicherten Festungsstandort zu machen.

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Die Záhorská-Radroute

Die Záhorská-Radroute führt als Rundstrecke von Lipník nad Bečvou durch Kladníky und zurück nach Lipník nad Bečvou. Ihre Länge beträgt ungefähr 39 Kilometer; sie eignet sich vor allem für Trekkingräder. Damit lässt sich die Tour nach einer konkreten Streckenlänge und einer genannten Fahrradart einordnen. Wenn Sie die Route in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Wegführung und Beschilderung, da sich beides ändern kann.

Für die Auswahl Ihres Aufenthalts können Sie so verschiedene Schwerpunkte gegeneinander abwägen: die Kapelle und die örtlichen religiösen Zeichen, die Geschichte der ehemaligen Windmühle oder eine Radroute, die durch Kladníky führt. Die historischen Angaben reichen von der Kapelle und dem Glockenturm bis zur Festung und zum Windmühlenschutz. Die Radroute ergänzt diese Ortsgeschichte um eine eigene, klar umrissene Möglichkeit, Kladníky in eine längere Runde einzubeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Přerov.

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