Zum Inhalt

Křelov-Břuchotín – Festungen, Kirchen und Radwege

Unterkünfte in Křelov-Břuchotín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Křelov-Břuchotín eignet sich als Ziel für eine Reise, bei der Festungsgeschichte, Kirchenbau und Radfahren unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Orte unterscheiden sich in ihrer historischen Rolle und in den Details, die für die Planung interessant sind.

Festungsgeschichte und Radwege

Fort XVII Křelov ist ein polygonales ständiges Fort, das zwischen 1851 und 1854 erbaut wurde. Es ist als unbewegliches Kulturdenkmal der Tschechischen Republik eingetragen. Im Fort befindet sich das Museum des Olmützer Festungskomplexes. Es bietet öffentliche Führungen sowie Führungen für vorab angemeldete Gruppen an. Wenn Sie eine Führung in den Mittelpunkt Ihres Tages stellen, prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Führungsangebote.

Fort XX in Křelov steht in einem größeren historischen Zusammenhang: Es ist eines von 22 Forts, die Kaiser Franz Joseph I. Mitte des 19. Jahrhunderts rund um Olmütz errichten ließ. Trotz militärischer Auseinandersetzungen und Naturgewalten ist es nahezu im ursprünglichen Zustand erhalten. So unterscheiden sich die Baugeschichte von Fort XVII und der weitere historische Zusammenhang von Fort XX.

Auch die Routenbezüge sind für die Planung einer Radtour konkret: Fort XX liegt an der regionalen Radroute 51A und wenige hundert Meter von der überregionalen Radroute 4, der Mährischen Route, entfernt. Diese führt vom Jeseníky-Gebirge bis an die Grenzen zur Slowakei und zu Österreich. Routenbedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor der Fahrt.

Kirchen, Kapelle und Ortsgeschichte

Die Kirche in Křelov ist erstmals 1279 urkundlich erwähnt. Eine neue, dem heiligen Ägidius geweihte Barockkirche wurde zwischen 1719 und 1721 von Grund auf erbaut. Die heutige, ebenfalls dem heiligen Ägidius geweihte Kirche entstand 1991 bis 1993 nach einem Entwurf des polnischen Architekten Jerzy Pekala. Die Daten reichen damit von der ersten schriftlichen Erwähnung bis zu einem Kirchenbau des späten 20. Jahrhunderts.

Anzeige

Eine andere architektonische Gestalt zeigt die Kapelle Nanebevzetí Panny Marie. Sie ist eine frei stehende, nicht ausgerichtete Feldkapelle mit rechteckigem Grundriss, rechtwinkligem Abschluss und Satteldach zwischen Dreiecksgiebeln. Laut Pfarrchronik gilt ihr heutiger Standort als der wahrscheinliche Ort der früheren Pfarrkirche von Křelov. Hinter der Kapelle steht das Sühnekreuz von Křelov an der Kreuzung der Straßen Marie Kudeříkové und Večeřova. Die Kapelle und das Kreuz lassen sich so als zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte des Ortes betrachten.

Wiesen und sommerliche Veranstaltungen

Zum Gelände von Fort XX gehören eine angrenzende öffentliche Wiese mit einem steinernen Rundfeuerplatz und Erholungsbereichen. In Richtung Křelov liegt eine weitere, 2,5 Hektar große Wiese mit einem Obstgarten, der der Wiederherstellung ursprünglicher Obstsorten dient. Die beschriebenen Freiflächen ergänzen die Festungsthemen um einen anderen Aspekt des Aufenthalts: Neben Bauwerken und Geschichte prägen auch Wiesen und der Obstgarten das Gelände.

FortFest ist ein Familienfestival, das in der Sommersaison auf dem Gelände von Fort XVII stattfindet. Wenn Sie Ihre Reise daran ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die Veranstaltungstermine. Die Saison ist dabei ein wichtiger Teil der Planung; das Festival ist nicht einfach mit einem beliebigen Besuch des Forts gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Slatinice, Cholina, Střeň, Náklo, Senička, Mutkov, Žerotín, Loučka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Olomouc.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.