Černotín: Radweg, Kalkstein und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Černotín
Černotín bietet für Ihre Reiseplanung mehrere konkrete Themen: die Lage zwischen Hluzovský kopec und Bečva-Tal, Kalksteingeologie, Radverkehr und Ortsgeschichte. Diese Schwerpunkte lassen sich mit dem gewünschten Reisetermin und Ihrer Anreise zusammen betrachten.
Lage, Kalkstein und Steinbruch
Das Gelände von Černotín fällt vom Hluzovský kopec auf 365 m ü. d. M. nach Süden zum Tal der Bečva auf 250 m ü. d. M. ab. Zwischen den beiden genannten Höhenpunkten liegen 115 Höhenmeter. Die Werte ordnen Černotín zwischen Hügel und Tal ein und zeigen zugleich die Richtung des Geländeabfalls. Der Untergrund besteht überwiegend aus devonischem Kalkstein. Der örtliche Kalkstein wurde zur Herstellung von Kalk und Zement verwendet; die Kalkproduktion in Černotín ist seit dem 19. Jahrhundert belegt. So gehören sowohl die Gesteinsart als auch ihre Nutzung zu den Themen der Ortsgeschichte.
Der aufgelassene Steinbruch in Černotín ist die Typuslokalität und eine registrierte Stratotyp-Lokalität der Černotín-Sandsteine; als namensgebender geologischer Bezugspunkt ist er damit besonders bedeutsam. Er ist ohne Einschränkung zugänglich; mit dem Auto ist eine Annäherung bis auf 250 m ohne Einfahrtsverbot möglich. Prüfen Sie die Zugangsangaben vor Ihrem Besuch vor Ort.
Radfahren und Anreise
Für Radreisende sind der Bečva-Radweg und eine örtliche Verbindung relevant. Der Bečva-Radweg verläuft durch das Katastergebiet von Černotín und ist Bestandteil der bedeutenden Radroute Nr. 50. Eine 3 m breite Verbindung entlang des Hluzovský potok führt zum Bečva-Radweg nach Černotín. Die Drei-Meter-Angabe bezieht sich auf diese Verbindung am Bach, nicht auf die Breite des gesamten Radwegs. Černotín verfügt zudem über gute Bahn- und Straßenverbindungen. Für Ihre Anreise können Sie beide genannten Verkehrsmöglichkeiten anhand Ihres Ausgangsorts und Reisetermins prüfen.
Bauwerke, Erinnerung und Veranstaltung
Die Pfarrkirche St. Kyrill und Method in Černotín wurde 1868 vom Baumeister Alois Jambor aus Hranice errichtet. Sie würdigt das tausendjährige Jubiläum der Ankunft von Kyrill und Method in Mähren. Die Statue der Panny Marie Hostýnské wurde 1903 als Votivgabe aufgestellt. Zwischen Kirchbau und Aufstellung der Statue liegen 35 Jahre; die Daten verorten zwei unterschiedliche historische Bezüge im Ort. Bei der Kirche sind Baumeister und Gedenkanlass benannt, bei der Statue der Votivzweck. Dadurch ergänzen sich Jubiläums- und Votivgeschichte als unterschiedliche Perspektiven auf Černotín.
Auch Moravská brána kann für die Terminplanung wichtig sein: Die Veranstaltung findet in erneuerter Form immer im Juni statt. Wenn Sie Ihren Aufenthalt darauf abstimmen möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine.
Stimmen Sie Reisedatum und Anreise auf Ihren Anlass ab, besonders wenn Moravská brána im Juni für Sie relevant ist.
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