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Velká Chmelištná im Naturpark Jesenicko

Unterkünfte in Velká Chmelištná

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Velká Chmelištná liegt im Naturpark Jesenicko. Das Dorf verbindet eine frühe Siedlungsgeschichte mit einem markanten Dorfplatz, historischen Gehöften und sakraler Architektur. Die Siedlung wurde um 1039 während der tschechischen Binnenkolonisation gegründet. Für die Wahl eines Reiseziels mit kulturgeschichtlichem Schwerpunkt gibt es damit mehrere Anknüpfungspunkte – vom baulichen Zentrum bis zu sichtbaren Spuren früherer Besiedlung.

Dorfplatz und traditionelle Gehöfte

Das Ortszentrum bildet ein weitläufiger Dorfplatz mit drei Teichen. Entlang des Platzes sind traditionelle Gehöfte mit Einfahrtstoren und Wirtschaftsgebäuden erhalten. Das barocke Fachwerkgehöft Nr. 7, errichtet 1680, ergänzt dieses Ortsbild um ein klar datiertes Beispiel. So treffen auf dem Platz die großzügige Form des Dorfzentrums und einzelne Höfe mit ihren charakteristischen Toren und Wirtschaftsgebäuden aufeinander. Die drei Teiche gehören dabei ebenso zur Beschreibung des Ortskerns wie die erhaltene Bebauung.

Kirche und steinerne Zeugnisse

Die Kirche des heiligen Bartholomäus wurde 1774 wieder aufgebaut und ausgestattet. Der heutige Bau ist spätbarock und einschiffig; zu seiner Gestalt gehören ein rechteckiges Presbyterium und ein Zwiebelturm. Der neobarocke Turm stammt aus der Zeit zwischen 1905 und 1910 und ist von fast allen Stellen des Katastralgebiets der Gemeinde aus sichtbar. Die Kirche lässt sich damit sowohl über ihre Bauform als auch über die später datierte Turmgestaltung einordnen.

Ein weiteres religiöses Denkmal steht im Ortskern: Die Sandsteinstatue des heiligen Prokop befindet sich nahe der Kreuzung der Straßen Čistá–Velká Chmelištná und Nová Ves–Křekovice. Mit einer Höhe von etwa vier Metern ist sie ein eigenständiges, gut zu unterscheidendes Zeugnis neben der Kirche. Wer sich für die Ortsgeschichte interessiert, findet hier also unterschiedliche Maßstäbe: einen Kirchenbau mit sichtbarem Turm und eine einzelne Statue an einem genau benannten Ort.

Frühere Besiedlung und weitere historische Orte

Auf der Ostseite des Ortes sind nahe dem Teich Čočkův die Überreste einer befestigten Siedlung mit Verteidigungsgraben sichtbar. Der Teich bietet dabei einen konkreten Bezugspunkt für die Lage dieser Spuren. Auch Hůrky gehört zur Geschichte Velká Chmelištnás: Die Siedlung entstand im Mittelalter als Bergbausiedlung. Diese Hinweise ergänzen die Baugeschichte des Dorfplatzes um archäologische und siedlungsgeschichtliche Aspekte.

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An der Straße zwischen Velká Chmelištná und Drahouš liegt die Waldsiedlung Svatý Hubert. Das dortige Jagdschloss ließ Graf Prokop Černín von Chudenice Mitte des 18. Jahrhunderts errichten. Etwa 300 Meter vom Jagdschloss entfernt liegt am blauen Wanderweg in südöstlicher Richtung zur Siedlung Smrk der Stein des heiligen Hubertus. Seine markante schalenförmige Vertiefung ist ein prägendes Merkmal. Wenn Sie eine Wanderung auf dem blauen Weg planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Wegbedingungen.

Jahrestermin und Sportangeln

Das Memoriál Jiřího Uvíry findet jährlich am zweiten Samstag im Juli statt. Bei den Wettbewerben treten freiwillige Feuerwehrmannschaften aus der Umgebung an; zum Programm gehört auch Unterhaltung. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Termin abstimmen möchten, prüfen Sie das Programm des jeweiligen Jahres vorab.

Am großen Dorfteich ist Sportangeln gemäß der Angelordnung erlaubt. Die kommunale Angelordnung trägt das Datum 5. Mai 2023. Prüfen Sie vor der Planung eines Angelausflugs, welche Bedingungen aktuell gelten. Der Angelplatz, der jährlich wiederkehrende Wettbewerb und die historischen Bau- und Siedlungsspuren bieten damit unterschiedliche Anlässe, Velká Chmelištná als Reiseziel in Betracht zu ziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Nové Strašecí, Hracholusky, Pochvalov, Hořovičky, Děkov, Pustověty, Mšecké Žehrovice, Rynholec

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rakovník.

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