Vavřinec: Kirche, Fluss und Teich
Unterkünfte in Vavřinec
Vavřinec verbindet eine mittelalterliche Siedlungsgeschichte, Kirchen aus verschiedenen Bauzeiten und zwei unterschiedliche Gewässermotive. Die Výrovka fließt durch den Ort, während der weitläufige Vavřinecký rybník einen eigenen Bezug zur Wasserlandschaft bildet. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen, können Sie diese Themen mit Ihren Reiseinteressen abgleichen: In Vavřinec treffen Ortsgeschichte, Architektur und Landschaft aufeinander.
Fluss und Teich
Die Výrovka fließt durch Vavřinec und mündet in die Elbe. Der Vavřinecký rybník setzt einen anderen Akzent: Der Ortsteil verfügt über den weitläufigen Teich, der im Planungsgebiet Vavřinec die größte von drei großen Wasserflächen ist. Außerdem ist er als regionales Biocentrum Nr. 956 ausgewiesen. Fluss und Teich stehen damit für unterschiedliche Landschaftsmerkmale: Die Výrovka ist durch ihren Verlauf bis zur Elbe gekennzeichnet, der Vavřinecký rybník durch seine Größe im Verhältnis zu den anderen Wasserflächen und seine ausgewiesene Funktion als Biocentrum.
Für die Charakterisierung des Ortes ist dieser Unterschied anschaulich: Die Výrovka bringt den Verlauf eines Flusses durch Vavřinec und bis zur Elbe ins Spiel; beim Teich stehen Fläche und regionale Ausweisung im Vordergrund. Wasser ist damit sowohl ein Thema des Flusslaufs als auch der größeren stehenden Wasserfläche.
Kirchen und Ortsgeschichte
Die Kirche des heiligen Laurentius ist pseudogotisch und wurde 1876–1877 nach einem Entwurf des Architekten František Schmoranz errichtet. Als unbewegliches Kulturdenkmal ist sie unter der Kennung 1204 aufgeführt. Der Begriff pseudogotisch beschreibt eine spätere Aufnahme gotischer Formen; der Kirchenbau verbindet damit eine historisierende Architektursprache mit einer genau datierten Entstehung.
Die Siedlung Vavřinec wurde im 14. Jahrhundert zusammen mit einer dortigen Kirche von Mönchen aus dem Sázava-Konvent des heiligen Prokop gegründet. Diese mittelalterliche Gründung liegt mehrere Jahrhunderte vor der Bauzeit der Laurentiuskirche und ordnet den Kirchenbau in eine deutlich jüngere Phase der Ortsgeschichte ein.
In Vavřinec ist auch eine barocke Kirche des heiligen Nikolaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts erhalten. Ein weiteres erhaltenes historisches Bauwerk ist der ursprüngliche Getreidespeicher des Jesuitenordens am Standort einer ehemaligen Feste. Im Stil unterscheiden sich die beiden Kirchen deutlich: Der Laurentiusbau ist pseudogotisch, der Nikolausbau barock. Auch zeitlich liegen ihre Bauphasen auseinander: Der Nikolausbau stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der Laurentiusbau aus 1876–1877. Der Speicher ergänzt die Kirchen um einen anderen Gebäudetyp und einen Bezug zum früheren Standort der Feste.
Anreise mit Bus und Bahn
Von Vavřinec bestehen direkte Busverbindungen nach Uhlířské Janovice, Zásmuky, Kolín und Žíželice. Zugverbindungen bestehen in Richtung Ledečko und Kolín. Prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan für Ihr Reisedatum, denn die Verbindungen können sich ändern. So können Sie Ihre Anreise auf die für Sie passende Verbindung abstimmen.
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