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Praskolesy zwischen Kirchen, Kapellen und Landschaft

Unterkünfte in Praskolesy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Praskolesy verbindet eine lange Ortsgeschichte mit Sakralbauten und einer von Wasser, Auen und bewaldeten Hängen geprägten Umgebung. Der Ort wurde erstmals 1216 erwähnt. Die Bauwerke unterscheiden sich in ihrer Lage und Entstehungszeit; auch die markierten Wanderwege haben unterschiedliche Beziehungen zum Ort. So können Sie historische Orte und Landschaft als verschiedene Schwerpunkte Ihres Aufenthalts einordnen.

Kirchen, Kapellen und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche des heiligen Nikolaus steht auf einer leichten Anhöhe im Ortskern, südlich des Dorfplatzes. Ihr Grundstein wurde 1620 gelegt; 1710 war die Kirche fertiggestellt. Zwischen diesen beiden Eckdaten liegen 90 Jahre. An der Nordseite des Kirchenhangs führt eine überdachte Treppe zur Friedhofsmauer hinauf. Am Fuß der Treppe steht ein Gedenkkreuz aus Gusseisen auf einem steinernen Sockel.

Südlich der Kirche liegt die Kapelle des heiligen Prokop. Ihr rechteckiger Grundriss hat einen dreiseitigen Abschluss; zu ihren Merkmalen gehören gotische Fenster und ein gotisches Portal. Im Inneren sind eine Statue des heiligen Prokop aus dem späten 14. Jahrhundert und Wandmalereien von J. Scheiwl überliefert. In der Kapelle wurden außerdem Dekane des Karlsteiner Kapitels bestattet. Auf dem Dorfplatz steht die kleine Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk auf einer Insel in dessen Mitte. Der spätbarocke Bau stammt aus dem Jahr 1832; am Sockel seiner Statue steht die Jahreszahl 1758.

Auch die archäologische Einordnung umfasst das bebaute Ortsgebiet: Es ist als archäologisches Gebiet der Kategorie UAN I eingestuft. Dazu gehören ein Dorf, eine Siedlung und eine Begräbnisstätte mit Zeitstellung vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Barocke Bauwerke und ihre Lage

Das Dekanat von Praskolesy stammt aus dem späten 17. Jahrhundert. Es war früher Sitz eines Dekans des Karlsteiner Kapitels und liegt im nordwestlichen Teil der Gemeinde an einer Brücke über den Červený potok. Die Pfarrei ist ein zweigeschossiger barocker Bau aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Sie liegt nordöstlich der Nikolauskirche; südlich und südöstlich davon erstreckt sich ein weitläufiger Garten. Entstehungszeit und Lage geben den beiden Bauwerken jeweils einen eigenen Bezug zur Ortsgeschichte.

Wasser, Auen und Biocentrum

Zu den Landschaftswerten von Praskolesy zählen der bedeutende Wasserlauf Červený potok mit Ufer- und Begleitgrün, eine Talauenlandschaft mit Auwaldbeständen, Teiche und Feuchtgebiete sowie angrenzende bewaldete Hänge. Diese Elemente beschreiben eine Landschaft, in der Wasserlauf, Tal und bewaldete Höhenzüge nebeneinanderstehen.

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Koupaliště u skály ist ein funktionierendes, kombiniertes lokales Biocentrum mit einer Fläche von 5,4 Hektar. Dazu gehören ein ehemaliges Schwimmbecken, Teiche, ein Eschen-Erlen-Auwald sowie Waldbestände mit Felsvorsprüngen über dem rechten Ufer des Wasserlaufs. Das ehemalige Becken ist Teil der beschriebenen Landschaft des Biocentrums.

Wanderwege und örtliche Nutzung

Der blau markierte Wanderweg führt auf der Strecke Žebrák–Chlustina–Praskolesy–Otmíče–Lochovice durch Praskolesy. Prüfen Sie die aktuelle Markierung vor Ort. Der grün markierte Weg berührt beim Gehöft Pohodnice dagegen nur teilweise die Südspitze des Katastralgebiets von Praskolesy. Für Ihre Tourenplanung ist dieser Unterschied hilfreich: Die blaue Route verläuft durch den Ort, während die grüne Verbindung dort nur eine begrenzte südliche Berührung hat.

Das Mehrzwecksportfeld ist in Betrieb; seine Freizeitnutzung ist für Einwohner und örtliche Sportvereine vorgesehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Karlstejn, Vysoký Újezd, Hlasna Treban, Chaloupky, Bubovice, Újezd, Skřipel, Málkov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Beroun.

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